Die Vorzeichen vor diesem Topspiel standen für die Gäste alles andere als optimal: Gleich mehrere Ausfälle erschwerten die Personalsituation. Verletzungsbedingt mussten Julian und Lenny passen, unterstützten ihr Team jedoch von der Bank aus. Liana fehlte ebenfalls, da sie zeitgleich für die Juniorinnen von Schalke 04 im Einsatz war, während Ole Bauhaus bei der D2 aus half. Zudem stand Theo gesundheitlich angeschlagen nur für den absoluten Notfall als Joker zur Verfügung. Besondere Aufmerksamkeit galt zudem der Weseler Offensive, schickten die Gastgeber doch mit Finn (8 Tore) und Kais (10 Tore) die beiden aktuellen Top-Torjäger der Liga ins Rennen. Doch die verbliebenen Schwarz-Gelben rückten eng zusammen und stellten sich beim Spitzenreiter mutig der Herausforderung. Bei spätsommerlichem Wetter entwickelte sich auf dem Weseler Rasenplatz von Beginn an das erwartete Spitzenspiel zwischen dem Tabellenersten PSV Wesel und den drittplatzierten Gästen aus Lowick.

Willkommen in Wesel!

Die Tribüne im Stadion war gut gefüllt – alles war für das Topspiel angerichtet!

Ansprache
Die Schwarz-Gelben erwischten einen zielstrebigen Auftakt: Bereits in der 7. Minute prüfte Henry den heimischen Schlussmann mit einem wuchtigen Distanzschuss. Drei Minuten später folgte die Belohnung: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld kombinierte sich Lowick blitzschnell nach vorne. Hannes T. bediente Ole L. mit einem präzisen Steilpass auf halbrechts, der die Ruhe bewahrte und flach ins lange Eck vollendete (10.). Lowick blieb gefährlich, etwa als Tobi nach starker Vorarbeit von Henry und Hannes T. eine Hereingabe an den langen Pfosten zirkelte, Ole L. jedoch aus spitzem Winkel scheiterte (13.).
Mit zunehmender Spieldauer erhöhten die Grün-Weißen spürbar den Druck. In der 15. Minute überflog eine Weseler Ecke den gesamten Strafraum, ehe der anschließende Dropkick am langen Pfosten über das Tor flog. Richtig brenzlig wurde es in der 19. Minute bei einem direkten Freistoß der Gastgeber aus knapp 25 Metern von der rechten Seite: Der Ball segelte über die Fingerspitzen von Noah, titschte krachend an die Latte und von da auf der anderen Seite zurück ins Feld. Fünf Minuten vor der Pause wurde der Druck der Grün-Weißen immer größer, doch mit Glück und Geschick hielten die Schwarz-Gelben sie vom Tor fern, auch wenn etliche Standardsituationen für Dauergefahr sorgten.
In der 28. Minute brach Wesels Stürmer Finn einmal durch, marschierte durch den Lowicker Strafraum und tauchte frei vor Noah auf – nur mit einem absoluten Wahnsinn-Monstersave konnte Noah diese Riesenchance vereiteln! Eine Minute später drückten die Weseler wieder mit viel Macht: Ein Distanzabschluss ging erneut an die Latte und fiel dem zweiten Stürmer direkt vor die Füße, aber mit gemeinsamen Kräften und vollem Einsatz konnte der Einschlag verhindert werden. Dann nahm der Wahnsinn seinen Lauf: Während der Drangphase der Gastgeber fiel in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit das 0:2 (30.+2)! Tobi kam 25 bis 30 Meter vor dem Tor an den Ball, marschierte, marschierte, marschierte, nahm Maß, zog ab und haute die Kugel über den Torwart hinweg unhaltbar in die Maschen.

Halbzeitansprache
In der 32. Minute folgte jedoch ein energischer Angriff der Gastgeber über die linke Seite. Nach zwei bis drei völlig unnötigen Zweikampfverlusten kam ein Weseler aus spitzem Winkel zum Abschluss und überlupfte unseren Schnapper zum 1:2-Anschlusstreffer. Die Lowicker Antwort folgte auf dem Fuß: In der 33. Minute marschierte Tobi durchs Mittelfeld und zog von halblinks mit links ins lange Eck ab. Der Torwart konnte den Ball nicht festhalten; Ole Lensing war vor ihm am Ball, konnte den Keeper im Nachschuss aber nicht überwinden – Ecke!
Die Begegnung blieb hochdramatisch: In der 43. Minute brach Finn wieder durch, marschierte, als wäre es nichts, an drei, vier Lowikern vorbei, tauchte frei vor Noah auf und zog ins lange Eck ab – aber Pfosten und raus! In der 46. Minute rollte ein toller Lowicker Angriff über die rechte Seite: Hannes T. schickte Mats K. auf die Reise, der schön vors Tor schlug. Der Ball titschte an die Latte, und im Nachschuss versuchten es gleich zweimal Lowicker Jungs, aber beide Male war in letzter Sekunde noch ein Weseler Abwehrbein dazwischen – eine riesige Chance zur Vorentscheidung! Das rächte sich in der 49. Minute: Eine Ecke von der rechten Seite flog durch den Strafraum an den langen Pfosten und von dort ins Feld zurück. In einer unübersichtlichen Situation war ein Grün-Weißer zur Stelle und drückte den Ball über die Linie zum 2:2. Danach war es weiterhin hochspannend und auch wenn einige Jungs bereits auf dem Zahnfleisch gingen, blieben wir stabil und ließen nicht mehr viel zu.
Auch wenn am Ende ein später Gegentreffer den Sieg verhinderte, war dieses Spiel ein echter Abnutzungskampf auf hohem Niveau. Die Lowicker Mannschaft hat am heutigen Tag 120 % investiert, mit leidenschaftlicher Zweikampfführung ihr Herz auf dem Platz gelassen und sich den Punkt beim Spitzenreiter mehr als verdient. Das gesamte Trainerteam ist mega stolz auf die Jungs und diese herausragende Teamleistung!
Ausblick: Nach diesem kräftezehrenden Spitzenspiel richten sich die Blicke nun nach vorne auf gleich zwei hochspannende Aufgaben vor heimischer Kulisse. Zunächst empfangen die Schwarz-Gelben im Ligabetrieb das Team von TuB Mussum in Lowick, ehe auf der eigenen Anlage der nächste Kracher wartet: Im Topspiel der 2. Runde des Kreispokals kommt es zum packenden Lokalduell gegen den 1. FC Bocholt!
PSV Wesel – SF 97/30 Lowick 2:2 (0:2)
0:1 Ole L. (10.)
0:2 Tobi (30.+2)
1:2 (32.)
2:2 (49.)
Kader: Noah (TW), Ben, Emil, Hannes T., Henry, Jasper, Mats K., Mats N., Ole L., Theo, Tobi, Jakob, Hannes G.
Erstellt mit Unterstützung durch KI
Kölle Alaaf und Lowick Helau!
/in Aktuelles, LaufsportWer braucht schon Berlin? Das wissen wir genau!
In der Hauptstadt wird’s schwerer von Jahr zu Jahr,
Startplätze zu ergattern ist kaum noch wahr.
Lotteriefrust und Absagen überall –
doch Köln ist die Rettung auf jeden Fall!
Die Strecke ein Traum, die Stimmung ein Kracher,
am Rand stehen Tausende fröhliche Lacher.
Super Atmosphäre, beste Streckenführung weit und breit,
für den Köln Marathon waren die Sportfreunde Lowick bereit!
Blicken wir auf die Zeiten, da wird uns ganz warm,
unsere Sportfreunde bewiesen gewaltigen Charme!
Allen voran eine Frau wie Dynamit:
Regina Wolff-Severin zog allen davon, Schritt für Schritt!
In überragenden 1:29:16 stürmte sie ins Ziel,
Platz 2 in der AK W45, das war ganz großes Spiel!
Platz 93 aller Frauen – ein absoluter Traum,
da staunte die Konkurrenz im Kölner Raum!
Auch Theo Kondring flog im Eiltempo durch die Stadt,
der mit 1:47:18 mächtig abgeliefert hat!
Und als eingespieltes Lowick-Team Seite an Seite gezockt:
Lisa Banning (1:48:01) und Christian Schwarte (1:48:02) haben Köln gerockt!
Gemeinsam gekämpft, sich gegenseitig gezogen und gelacht,
und fast exakt zeitgleich den Halbmarathon dicht gemacht!
Und die Lowicker Welle rollte weiter durch die Stadt:
Marie Schroer lief starke 1:54:45 in ihrer Lowick-Premiere,
gefolgt von Vera Ciborski (1:57:05) mit ganz viel Ehre!
Carina Weiß blieb unter zwei Stunden mit 1:59:26 bravourös,
auch Judith Telaar (2:01:42) und Rita Möllmann (2:03:32) liefen grandios!
Das Seggewiß- und Hüls-Doppel war ebenfalls am Start:
Marina Hüls (2:05:06) und Christina Seggewiß (2:05:07) liefen Stoß an Stoß auf der Fahrt!
Und weiter ging die Party, Schritt für Schritt:
Auch Verena Seggewiß (2:20:03) lief strahlend mit!
Für Jill Schelkes (2:20:16), Laura Hüls (2:21:00) und Maike Kempkes (2:21:03)
war es ebenfalls der 1. Lauf im Lowick-Trikot – was für eine Freude im Zeh!
Zusammen mit Ann-Kathrin Alfs (2:23:47) machten sie die Halbmarathon-Truppe komplett,
jede Zieleinfahrt am Kölner Dom war einfach nur nett!
Doch wer die vollen 42,195 Kilometer wählt,
weiß ganz genau, dass jede Minute doppelt zählt!
Ein gigantisches Jubiläum feierte Simon Schlebusch an diesem Tag:
Seinen 40. Marathon ist er gelaufen – was für ein gewaltiger Schlag!
In 3:27:47 spulte er die Distanz herunter,
40 Mal die Königsdisziplin – Simon, du machst uns munter!
Und Marco Weeverink hat das Drama vollkommen perfekt gemacht:
In 3:58:59 hat er punktgenau die 4-Stunden-Marke geknackt!
Mit eisernem Willen gebrochen, Sekunden vor dem Ziel,
Köln 2026 war für Lowick ein fantastisches Spiel!
Was für Ergebnisse, was für ein Verein,
besser als in Kölle kann es nirgendwo sein!
Berlin kann einpacken, Lowick feiert die Helden der Stadt,
weil man in Köln einfach mehr Stimmung und Laufspaß hat!
Lowick Alaaf, Kölle Alaaf, Marathoni Alaaf!
Spitzenspiel auf Augenhöhe: D1 erkämpft Auswärtspunkt beim PSV Wesel
/in Fußball D1 Junioren, D1 Junioren Spielberichte, Aktuelles, Fußball AllgemeinDie Vorzeichen vor diesem Topspiel standen für die Gäste alles andere als optimal: Gleich mehrere Ausfälle erschwerten die Personalsituation. Verletzungsbedingt mussten Julian und Lenny passen, unterstützten ihr Team jedoch von der Bank aus. Liana fehlte ebenfalls, da sie zeitgleich für die Juniorinnen von Schalke 04 im Einsatz war, während Ole Bauhaus bei der D2 aus half. Zudem stand Theo gesundheitlich angeschlagen nur für den absoluten Notfall als Joker zur Verfügung. Besondere Aufmerksamkeit galt zudem der Weseler Offensive, schickten die Gastgeber doch mit Finn (8 Tore) und Kais (10 Tore) die beiden aktuellen Top-Torjäger der Liga ins Rennen. Doch die verbliebenen Schwarz-Gelben rückten eng zusammen und stellten sich beim Spitzenreiter mutig der Herausforderung. Bei spätsommerlichem Wetter entwickelte sich auf dem Weseler Rasenplatz von Beginn an das erwartete Spitzenspiel zwischen dem Tabellenersten PSV Wesel und den drittplatzierten Gästen aus Lowick.
Willkommen in Wesel!
Die Tribüne im Stadion war gut gefüllt – alles war für das Topspiel angerichtet!
Ansprache
Die Schwarz-Gelben erwischten einen zielstrebigen Auftakt: Bereits in der 7. Minute prüfte Henry den heimischen Schlussmann mit einem wuchtigen Distanzschuss. Drei Minuten später folgte die Belohnung: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld kombinierte sich Lowick blitzschnell nach vorne. Hannes T. bediente Ole L. mit einem präzisen Steilpass auf halbrechts, der die Ruhe bewahrte und flach ins lange Eck vollendete (10.). Lowick blieb gefährlich, etwa als Tobi nach starker Vorarbeit von Henry und Hannes T. eine Hereingabe an den langen Pfosten zirkelte, Ole L. jedoch aus spitzem Winkel scheiterte (13.).
Mit zunehmender Spieldauer erhöhten die Grün-Weißen spürbar den Druck. In der 15. Minute überflog eine Weseler Ecke den gesamten Strafraum, ehe der anschließende Dropkick am langen Pfosten über das Tor flog. Richtig brenzlig wurde es in der 19. Minute bei einem direkten Freistoß der Gastgeber aus knapp 25 Metern von der rechten Seite: Der Ball segelte über die Fingerspitzen von Noah, titschte krachend an die Latte und von da auf der anderen Seite zurück ins Feld. Fünf Minuten vor der Pause wurde der Druck der Grün-Weißen immer größer, doch mit Glück und Geschick hielten die Schwarz-Gelben sie vom Tor fern, auch wenn etliche Standardsituationen für Dauergefahr sorgten.
In der 28. Minute brach Wesels Stürmer Finn einmal durch, marschierte durch den Lowicker Strafraum und tauchte frei vor Noah auf – nur mit einem absoluten Wahnsinn-Monstersave konnte Noah diese Riesenchance vereiteln! Eine Minute später drückten die Weseler wieder mit viel Macht: Ein Distanzabschluss ging erneut an die Latte und fiel dem zweiten Stürmer direkt vor die Füße, aber mit gemeinsamen Kräften und vollem Einsatz konnte der Einschlag verhindert werden. Dann nahm der Wahnsinn seinen Lauf: Während der Drangphase der Gastgeber fiel in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit das 0:2 (30.+2)! Tobi kam 25 bis 30 Meter vor dem Tor an den Ball, marschierte, marschierte, marschierte, nahm Maß, zog ab und haute die Kugel über den Torwart hinweg unhaltbar in die Maschen.
Halbzeitansprache
In der 32. Minute folgte jedoch ein energischer Angriff der Gastgeber über die linke Seite. Nach zwei bis drei völlig unnötigen Zweikampfverlusten kam ein Weseler aus spitzem Winkel zum Abschluss und überlupfte unseren Schnapper zum 1:2-Anschlusstreffer. Die Lowicker Antwort folgte auf dem Fuß: In der 33. Minute marschierte Tobi durchs Mittelfeld und zog von halblinks mit links ins lange Eck ab. Der Torwart konnte den Ball nicht festhalten; Ole Lensing war vor ihm am Ball, konnte den Keeper im Nachschuss aber nicht überwinden – Ecke!
Die Begegnung blieb hochdramatisch: In der 43. Minute brach Finn wieder durch, marschierte, als wäre es nichts, an drei, vier Lowikern vorbei, tauchte frei vor Noah auf und zog ins lange Eck ab – aber Pfosten und raus! In der 46. Minute rollte ein toller Lowicker Angriff über die rechte Seite: Hannes T. schickte Mats K. auf die Reise, der schön vors Tor schlug. Der Ball titschte an die Latte, und im Nachschuss versuchten es gleich zweimal Lowicker Jungs, aber beide Male war in letzter Sekunde noch ein Weseler Abwehrbein dazwischen – eine riesige Chance zur Vorentscheidung! Das rächte sich in der 49. Minute: Eine Ecke von der rechten Seite flog durch den Strafraum an den langen Pfosten und von dort ins Feld zurück. In einer unübersichtlichen Situation war ein Grün-Weißer zur Stelle und drückte den Ball über die Linie zum 2:2. Danach war es weiterhin hochspannend und auch wenn einige Jungs bereits auf dem Zahnfleisch gingen, blieben wir stabil und ließen nicht mehr viel zu.
Auch wenn am Ende ein später Gegentreffer den Sieg verhinderte, war dieses Spiel ein echter Abnutzungskampf auf hohem Niveau. Die Lowicker Mannschaft hat am heutigen Tag 120 % investiert, mit leidenschaftlicher Zweikampfführung ihr Herz auf dem Platz gelassen und sich den Punkt beim Spitzenreiter mehr als verdient. Das gesamte Trainerteam ist mega stolz auf die Jungs und diese herausragende Teamleistung!
Ausblick: Nach diesem kräftezehrenden Spitzenspiel richten sich die Blicke nun nach vorne auf gleich zwei hochspannende Aufgaben vor heimischer Kulisse. Zunächst empfangen die Schwarz-Gelben im Ligabetrieb das Team von TuB Mussum in Lowick, ehe auf der eigenen Anlage der nächste Kracher wartet: Im Topspiel der 2. Runde des Kreispokals kommt es zum packenden Lokalduell gegen den 1. FC Bocholt!
PSV Wesel – SF 97/30 Lowick 2:2 (0:2)
0:1 Ole L. (10.)
0:2 Tobi (30.+2)
1:2 (32.)
2:2 (49.)
Kader: Noah (TW), Ben, Emil, Hannes T., Henry, Jasper, Mats K., Mats N., Ole L., Theo, Tobi, Jakob, Hannes G.
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9. Volks- und Feuerwehrlauf in Rhede
/in Aktuelles, LaufsportAuch in diesem Jahr ging es am Tag der deutschen Einheit für zahlreiche Läuferinnen und Läufer der Sportfreunde 97/30 Lowick nach Rhede zum mittlerweile 9. Volks- und Feuerwehrlauf. Bei guten Laufbedingungen standen für die Lowicker wieder die verschiedenen Distanzen von den Kinderläufen über 5 km bis zum abschließenden Volkslauf über 10 km auf dem Programm.
Den Start machten die Jüngsten über die Strecke von 1,25 km. Alle vier teinehmenden Mädchen behaupteten sich gut über diese Strecke. Am schnellsten war Katharina Wasilewski, die bereits als 4. die Ziellinie überquerte.
Beim 5 km Jedermann-Lauf waren wieder zahlreiche Lowicker am Start. Besonders erfreulich waren dabei die persönlichen Bestleistungen von Karl Elsweier und Marlen Wölk. Guido Tenhofen war schnellster Lowicker und unterbot mit einer Zeit von 19:23 Minuten die 20 Minuten-Schallmauer.
Für Karl Elsweier wurde der Lauf dabei zu einem besonderen Familienerlebnis. Gemeinsam mit seiner Mutter Nina ging er an den Start. Zunächst liefen beide zusammen, doch Karl hatte an diesem Tag offensichtlich noch etwas mehr Tempo in den Beinen. Im Laufe des Rennens setzte er sich von seiner Mutter ab und konnte seine Geschwindigkeit weiter steigern. Am Ende durfte er sich nicht nur über einen erfolgreichen Lauf, sondern auch über eine neue persönliche Bestzeit freuen. Auch Marlen Wölk zeigte ein starkes Rennen über die 5 km. Begleitet wurde sie dabei von Henning Möllers, der sie auf der Strecke unterstützte und mit ihr gemeinsam für ein hohes Tempo sorgte. Die Unterstützung zahlte sich aus: Marlen erreichte das Ziel in persönlicher Bestzeit. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!
Auf der 10 km Strecke war die bereits wieder starke Leistung von Jana Groß-Hardt, als Siegerin, nur 6 Tage nach dem Berlin-Marathon herausragend. Auch Rene Brunsch nutze den Lauf als erste zügige Einheit nach Berlin. Das es nicht immer nur um Zeiten geht, zeigte sich bei Jenny und Guido Tenhofen zusammen mit Andrea Bläker. Aus unterschiedlichen Gründen ging es hier nicht um die Zeit, sondern einfach darum das gemeinsame Hobby zu genießen.
Neben Jana Groß-Hardt liefen 6 weitere Lowicker als Altersklassensieger ins Ziel. Sven Heßling (20:49), Marleen Wölk (21:39), Nina Elsweier (24:31), Sylvia Uebbing (25:52), Ingeborg Bröker (29:44) und Sylvia Uebbing (51:21).
Zum Abschluss durften wir uns auch noch über den Preis als Verein mit den zweit-meisten Kilometern freuen. Als Fazit bleibt, dass von den jüngsten Teilnehmerinnenn bis zu den erfahrenen Läuferinnen und Läufern die abwechslungsreiche Strecke durch Rhede mit viel Freude und Einsatz in Angriff genommen wurde und viele imnächsten Jahren zum 10-Jährigen wieder dabei sein werden.
Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Rhede für die erneut tolle Organisation des Volks- und Feuerwehrlaufs.
Lowicker erleben unvergessliches Berlin‑Marathon‑Wochenende 2026
/in Aktuelles, LaufsportDie Fahrt zum Berlin Marathon 2026 war für die Lowicker Laufgruppe in vielerlei Hinsicht ein besonderes Erlebnis. Erstmals reiste die Gruppe am Freitag mit dem Zug in die Hauptstadt, was die Anreise deutlich entspannter und gemeinschaftlicher machte. Unter den Teilnehmenden befand sich auch ein befreundetes Paar aus den USA, das dem Wochenende eine internationale Note verlieh.
Tor-Festival an der Eichenallee: D1 feiert deutlichen Heimsieg gegen Biemenhorst
/in Fußball D1 Junioren, D1 Junioren Spielberichte, Aktuelles, Fußball AllgemeinBei bestem Sommerwetter und perfekten Bedingungen auf dem Naturrasen des Stadions an der Eichenallee entwickelte sich das Heimspiel der Lowicker Jungs in ihren schwarzen Trikots zu einem echten Offensiv-Spektakel. Das Spiel begann allerdings mit einer Kuriosität: Der eigentlich angesetzte Schiedsrichter erschien nicht und war auch telefonisch nicht zu erreichen. In bester sportlicher Manier sprang der Trainer des SV Biemenhorst spontan als Spielleiter ein und führte gewissenhaft durch eine faire Begegnung. Personell musste Lowick auf Ole B., Theo und Liana verzichten, durfte sich dafür aber im zweiten Durchgang über das Comeback von Julian nach wochenlanger Verletzungspause freuen.
Die Hausherren legten von Beginn an den Vorwärtsgang ein. Nachdem in der 3. Minute ein Schuss noch knapp am langen Pfosten vorbeiging, platzte wenig später der Knoten: In der 6. Minute drehte sich Tobi auf halblinker Position geschickt um seinen Gegenspieler und zimmerte das Leder unhaltbar ins lange Eck zum 1:0. Eine kurze Unordnung im Lowicker Spiel im direkten Gegenzug ließen die Gäste aus Biemenhorst ungenutzt, was umgehend bestraft wurde. Nur zwei Minuten später zappelte der Ball erneut im Netz: Nach einer Ecke von der linken Seite brachte Henry per Kopf den Ball gefährlich vors Tor, wo Ben am langen Pfosten am schnellsten schaltete und zum 2:0 einnetzte (8.). Die Heimelf blieb hungrig: In der 9. Minute marschierte Henry mit einem dynamischen Solo durchs Mittelfeld, bediente Tobi auf halblinks, und dieser schnürte per Doppelpack eiskalt das 3:0.
In der Folge flachte die Partie etwas ab. Lowick blieb zwar spielbestimmend und kombinierte gefällig – unter anderem durch einen abgefälschten Schuss von Hannes T. nach feiner Kurzpasskombination (15.) –, doch die ganz dicken Torchancen blieben zunächst aus. Kurz vor der Pause zog das Tempo noch einmal an: Tobi legte zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff quer auf Ole L., dessen Flachschuss nur haarscharf am linken Pfosten vorbeistrich (28.). Auf der Gegenseite tauchten die Rot-Weißen aus Biemenhorst ebenfalls zweimal vor dem Gehäuse auf, verzogen jedoch einmal aus der Distanz und vergaben nach einem Ballverlust im Lowicker Spielaufbau knapp am rechten Pfosten vorbei. So ging es mit einer beruhigenden 3:0-Führung in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit feierte Julian sein vielumjubeltes Comeback und die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem echten Offensivfeuerwerk. In der 33. Minute verlagerte Lowick den Angriff über die linke Seite ins Zentrum zu Jasper. Dieser bewahrte die Übersicht, hob kurz den Kopf und schlenzte das Leder aus der Distanz wunderschön im rechten oberen Winkel ein – ein absolutes Traumtor zum 4:0! Zwar schlug Biemenhorst im Gegenzug nach einer Ecke per Kopfball-Bogenlampe zum 4:1-Anschlusstreffer zurück (34.), doch das brachte die Schwarz-Gelben keineswegs aus dem Konzept.
Nur drei Minuten später schickte Comebacker Julian mit viel Tempo und perfektem Timing Ole L. auf die Reise. Ole L. umkurvte den Gäste-Keeper gekonnt und schob zum 5:1 ins leere Tor ein (37.). Nach einem strammen 25-Meter-Kracher von Lenny, der nur Zentimeter am Winkel vorbeistrich (38.), folgte in der 42. Minute der schönste Angriff des Tages: Über Mats, Emil und Tobi lief die Kugel im Direktspiel butterweich durch die eigenen Reihen, ehe Tobi mit einem maßgeschneiderten Steckpass erneut Ole L. bediente, der am herausstürmenden Torwart vorbei auf 6:1 stellte.
Nun rollte Welle um Welle auf das Tor der Gäste. In der 46. Minute setzte Tobi zu einem unwiderstehlichen Sololauf durchs Mittelfeld an und krachte das Leder an die Latte; den Abpraller staubte Hannes T. im Stile eines echten Torjägers zum 7:1-Zwischenstand ab. Nur wenig später war es Mats, der nach feinem Zuspiel des agilen Julian flach unten rechts zum 8:1 vollendete (51.). Die Drangphase hielt an: Nach Vorarbeit von Jakob belohnte sich Hannes T. am langen Pfosten im zweiten Anlauf mit dem 9:1 (53.), ehe er nur zwei Minuten später eine punktgenaue Ecke von Tobi per Kopf wuchtig zum 10:1 im Netz unterbrachte (55.).
Kurz vor dem Ende kamen die Jungs von der Birkenallee noch einmal in den Lowicker Strafraum. Noah versuchte den Gäste-Stürmer zu stellen, dieser kam im Zweikampf zu Fall und der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Der Biemenhorster Schütze behielt die Nerven, verlad den Keeper und verkürzte auf 10:2 (57.). Den Schlusspunkt einer mitreißenden Partie markierte eine Szene in der 60. Minute: Nach einem fantastischen Steilpass enteilte Julian seinen Gegenspielern erneut mit viel Dynamik und konnte kurz vor der Strafraumgrenze nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Der anschließende Freistoß läutete das Ende einer souveränen und torreichen Begegnung ein, die von den Zuschauern an der Eichenallee mit reichlich Applaus bedacht wurde.
Kurz vor dem Ende kamen die Jungs von der Birkenallee noch einmal in den Lowicker Strafraum. Noah versuchte den Gäste-Stürmer zu stellen, dieser kam im Zweikampf zu Fall und der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Der Biemenhorster Schütze behielt die Nerven, verlud Noah und verkürzte auf 10:2 (57.). Den Schlusspunkt einer mitreißenden Partie markierte eine Szene in der 60. Minute: Nach einem fantastischen Steilpass enteilte Julian seinen Gegenspielern erneut mit viel Dynamik und konnte kurz vor der Strafraumgrenze nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Der anschließende Freistoß läutete das Ende einer souveränen und torreichen Begegnung ein, die von den Zuschauern an der Eichenallee mit reichlich Applaus bedacht wurde.
SF 97/30 Lowick D1 – SV Biemenhorst D1 11:2 (3:0)
1:0 Tobi (6.)
2:0 Ben (8.)
3:0 Tobi (9.)
4:0 Jasper (33.)
4:1 (34.)
5:1 Ole L. (37.)
6:1 Ole L. (42.)
7:1 Hannes T. (46.)
8:1 Mats (51.)
9:1 Hannes T. (53.)
10:1 Hannes T. (55.)
10:2 (57.)
11:2 Mats (60.)
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Saisonauftakt der neuen E-Jugend: Ein Lernprozess mit viel Potenzial!
/in E4 Junioren Spielberichte, AktuellesUnsere Jungs sind offiziell in die neue E-Jugend-Saison gestartet! Mit dem Wechsel in diese Altersklasse wartet nicht nur ein neues Umfeld auf das Team, sondern auch eine spürbar andere Gangart auf dem Platz. Dass aller Anfang im Lernprozess spannend ist, zeigten bereits die ersten beiden Spieltreffs.
Ausgeglichener Start in Suderwick
Der allererste Treff führte unsere Mannschaft nach Suderwick. Gegen die Teams von Suderwick 2 und Stenern 4 zeigten die Jungs eine tolle Moral. Die Bilanz des Tages war absolut ausgeglichen: 4 Siege, 1 Unentschieden und 4 Niederlagen. Ein gelungener Einstand, der Lust auf mehr machte!
Dämpfer als wichtige Lehrstunde
Am zweiten Spieltreff lief es dagegen nicht ganz nach Plan. Mannschaft und Trainer präsentierten sich an diesem Tag etwas „von der Rolle“. Für eine streckenweise leider etwas lustlose Leistung gab es prompt einen herben Dämpfer. Doch auch solche Tage gehören im Sport dazu – wichtig ist, was man daraus lernt!
Kampfgeist gegen starke Gegner
Heute stand der nächste Härtetest auf dem Programm. Auf dem Platz warteten die Mannschaften von Borussia Bocholt, Mehrhoog – und phasenweise auch der Kampf mit den eigenen Nerven. Am Ende verbuchten die Jungs 2 Siege, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen.
Blick nach vorn
Unsere Jungs befinden sich mitten in einer Umstellungsphase. Die E-Jugend fordert mehr Körperlichkeit, schnelleres Umschalten und vollen Einsatz von der ersten bis zur letzten Minute. Auch wenn noch nicht alles rund läuft: Das Trainerteam und die Fans sind sich sicher, dass es schon bald wieder steil aufwärts geht! Der Fleiß im Training wird sich auszahlen. Weiter geht’s, Jungs!
Pokal-Fight in Schwarz: Lowicker D1 mit Arbeitssieg beim TV Voerde
/in Fußball D1 Junioren, D1 Junioren Spielberichte, Aktuelles, Fußball AllgemeinBei ruhigem Spätsommerwetter und optimalen Bedingungen auf dem Kunstrasenplatz beim TV Voerde starteten die Lowicker Jungs in die 1. Runde des Kreispokals. Die Vorzeichen vor dem Duell gegen die Jungs in Grün waren allerdings alles andere als einfach: Gleich vier Akteure (Emil, Jakob, Mats, Noah) fehlten wegen einer Klassenfahrt, zudem fielen Julian und Theo verletzt aus. Auch Justus musste kurzfristig passen. Umso wichtiger war die Unterstützung durch Ole N. und Lio, die den Kader verstärkten. Trotz der dünnen Personaldecke ging das Lowicker Team in Schwarz mit viel Selbstbewusstsein in die Partie – schließlich hatte man an gleicher Stelle erst Anfang September in der Liga einen überzeugenden 3:0-Erfolg gefeiert.
Furioser Auftakt und Chancen im Minutentakt
Die Lowicker erwischten einen Auftakt nach Maß und setzten die Heimmannschaft sofort unter Druck. Bereits in der 3. Minute gab es den ersten Hochkaräter: Nach einem Einwurf wurde Hannes T. tief geschickt, schüttelte seinen Gegenspieler im Laufduell ab und zog ab. Der Voerder Schlussmann reagierte jedoch glänzend und lenkte den Ball zur Ecke. Auch die anschließende Hereingabe von der linken Seite sorgte für Chaos im grün-weißen Strafraum mit gleich mehreren Abschlussmöglichkeiten. Lowick blieb drückend überlegen: Nur wenig später rollte der nächste Angriff über die linke Seite. Tobi schnappte sich das Leder, marschierte entschlossen durch und lief völlig frei auf das Tor zu – scheiterte aber erneut am stark aufgelegten Voerder Keeper.
Der Einbahnstraßenfußball ging weiter. Nach einem Einwurf von rechts konnte die Voerder Hintermannschaft nicht konsequent klären. Ole L. kam am Ende einen halben Schritt zu spät, sodass sein Dropkick aus vielversprechender Position über die Latte flog. Nach einer kurzen Verletzungspause für einen Voerder Akteur bot sich den Zuschauern in der 22. Minute ein kurioses Bild: Bei einem der seltenen Entlastungsangriffe der Heimmannschaft eilte Lowicks Torhüter Hannes G. weit aus seinem Kasten, bekam den Ball jedoch nicht zu fassen. Voerde verpasste allerdings die Gelegenheit zum Abschluss, sodass die Abwehr die Situation am Ende bereinigen konnte. Im direkten Gegenzug tauchte Hannes T. frei vor dem Voerder Keeper auf und überlupfte diesen kunstvoll – der Ball strich jedoch um Haaresbreite am Gehäuse vorbei.
Erfolgreicher Druck: Das verdiente 0:1
In der 28. Minute belohnten sich die Gäste endlich für ihren enormen Aufwand. Über die starke linke Seite kombinierten sich Ole N. und Hannes T. nach vorne. Die scharfe, flache Hereingabe vors Tor bedrängte Ole L. so geschickt, dass der Voerder Verteidiger den Ball beim Rettungsversuch ins eigene Netz lenkte – das hochverdiente 0:1!
Auch nach der Halbzeitpause änderte sich das Bild zunächst kaum. In der 36. Minute eroberte Lowick 25 Meter vor dem Tor den Ball. Henry bewies tolles Auge und steckte den Ball per präzisem Steilpass ansatzlos auf Ole L. durch. Dieser kam trotz starker Bedrängnis zum Abschluss, scheiterte aber abermals am bärenstarken Voerder Torwart. Auch der Nachschuss fand nicht den Weg ins Ziel.
Zähe Schlussphase und verdienter Einzug in Runde 2
In der letzten Viertelstunde verflachte die Begegnung spürbar. Es entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel ohne die ganz großen spielerischen Highlights. Die Lowicker Jungs blieben zwar das technisch und taktisch überlegene Team, taten sich beim Herausspielen klarer Möglichkeiten aber zunehmend schwerer. Zudem wirkte die eigene Hintermannschaft in der Schlussphase nicht mehr ganz sattelfest, ließ aber letztlich keine zwingenden Ausgleichschancen mehr zu.
Am Ende steht ein hart erarbeiteter, aber über die gesamte Spielzeit völlig verdienter 1:0-Auswärtssieg. Die Lowicker Jungs belohnen sich für eine starke Anfangsphase und ziehen verdient in die nächste Runde des Kreispokals ein!
TV Voerde D1 – SF 97/30 Lowick D1 0:1 (0:1)
0:1 O. Nienhaus (28.)
Erstellt mit Unterstützung durch KI
Vereinsmeisterschaft im Gerätturnen
/in Fitness, AktuellesOb klein oder groß, erfahrene Wettkampfkinder und neue Talente –
alle freuen sich auf unsere Vereinsmeisterschaft
am 04.10.2026
und hoffen auf viele Zuschauer!
Die Turnerinnen zeigen ihr Können am Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und auf dem Boden.
Dabei geht darum, möglichst viele Punkte zu sammeln, um bei der Siegerehrung vielleicht eine Medaille oder sogar einen Pokal mit nach Hause zu nehmen.
Der Wettkampf am 04.10.2026 startet um 11:00 Uhr, die Siegerehrung ist für 14:00 Uhr geplant.
Für das leibliche Wohl sorgt eine Cafeteria auf Spendenbasis.
Kommt vorbei und unterstützt unsere Aktiven mit Eurem Applaus.
in der Turnhalle am Sportplatz Eichenallee 31 in 46395 Bocholt.
Lowicker Triathleten feiern Erfolge in Almere
/in Aktuelles, LaufsportAm Samstag den 12.09.2026 fanden die diesjährigen europäischen Meisterschaften des Dachverbands Europe Triathlon im niederländischen Almere statt. Andrea Bläker wählte diesen Termin um sich an die erste Langdistanz zu wagen. Am „längsten Tag des Jahres“ musste sie 3,9 km Schwimmen, 180 km Radfahren und anschließend einen Marathon laufen.
Los ging es um kurz vor Acht mit dem Schwimmen im Hafenbecken. Es wurde in unterschiedlichen Gruppen als Wasserstart gestartet. Andrea hat sich hinten eingereiht um sich aus den üblichen „Schlägereien“ überambitionierter Athleten rauszuhalten. Das Schwimmen im rund 17 Grad frischem Wasser hat für die routinierte Schwimmerin gut geklappt und dank Neoprenanzug konnte sie sich gut gegen die kühlen Temperaturen schützen. Somit stieg sie bereits nach 1:21:35 Stunden aus dem Wasser.
Das Radfahren ist im Triathlon die zeitintensivste Disziplin. Immerhin muss man bei einer Langdistanz 180 km zurücklegen. Gefahren wurden 2 Runden a 90 km die relativ windanfällig waren. „Mein Vorteil war das ich die Strecke einige Wochen zuvor gecheckt habe“ berichtete Andrea, denn vor allem auf dem Rückweg war Seiten- und Gegenwind angesagt. „Der Wind zwang mich immer wieder raus aus der Aeroposition und das kostet zusätzlich Kraft“. Andrea kannte die Strecke und teilte sich die Kräfte ordentlich ein, hatte allerdings Pech als sie ihre Gelflasche unglücklich bereits in der ersten Radstunde verlor. Ab dann musste sie auf die zur Verfügung stehenden Gels vom Veranstalter zurückgreifen. Nach 6:19:26 Stunden stieg sie vom Rad in die Wechselzone.
Nach dem Wechsel in die Laufschuhe stand der abschließende Marathon an. Dort werden die AthletInnen zu den berühmten IRONMAN bzw IRONWOMEN geformt. Während der 42,195 km durchlebt man immer wieder sämtliche Fassetten des Sports. Von Euphorie bis zur Resignation ist alles dabei und jeder Athlet kämpft mit seinen Gedanken und seinem Körper. „Die Stimmung an der Laufstrecke war überwältigend. Das holländische Publikum ist halt verrückt!“ strahlte Andrea nach dem Lauf. „Es gab eine längere schwierige Phase durch die ich durchmusste und in der ich mehrmals den Sinn hinterfragt habe“. Andrea überwand die schwierigen körperlichen und mentalen Phasen und finishte den Marathon nach 4:57:06 Stunden.
Somit bleib sie mit insgesamt 12:54:02 Stunden deutlich unter 13 Stunden und war damit schneller als sie selbst prognostiziert hat. Eine lange Reise die mit dem Training ab dem 01.01.2026 begann, zwischenzeitlich bis zu 15 Stunden pro Woche Fleiß, Motivation und Disziplin kostete ging zu Ende.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung, zu Platz 6 der Altersklasse und die Qualifikation zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft „The Championship“ in 2027 in Samorin (SK)
Mit einer Mixed Staffel gingen an diesem Tag auch Judith Telaar und Stephan Lüth in Almere über die Halbdistanz ins Rennen. Gemeinsam mit Andre van Gelder ging das Team „Bokelt United“ an den Start.
Andre übernahm den Schwimmpart und sorgte mit einer guten Zeit von 35:39 Minuten für die knapp 2 km für einen guten Start in das Rennen.
In der Wechselzone übergab er dann an Stephan der das Radfahren übernahm. Und Stephan drückte auch richtig aufs Tempo mit einer Geschwindigkeit von knapp 35 km/h düste er über die Strecke. Insgesamt benötigte er für die rund 90 km lediglich 2:43:29 Stunden und fuhr auf Platz 3 im Ranking der Mixed Staffel vor.
Judith übernahm nun das Laufen und startete den Halbmarathon mit dem Ziel den Platz auf dem Treppchen zu verteidigen. Es kam sogar noch besser; sie konnte sich kurz vor Schluß gegen die Konkurrenz durchsetzen und nach 1:40:58 finishen. Das bedeutet die Silbermedaille (5:06:43 Stunden) in der Kategorie Mixed Staffel und damit auch die direkte Qualifikation zur Teilnahme an den Weltmeisterschaften im Mai 2027 in Samorin.
Wir gratulieren auch diesem Team herzlich und wünschen allen AthletInnen gute Erholung!
Defibrillator als Lebensretter
/in Tennis, AktuellesAm Montag, dem 14.09.2026 kam es auf unserer Tennisanlage zu einem internistischen Notfall.
Durch den couragierten Einsatz weiterer Mitspieler, die sich nicht scheuten den an der Tennishütte angebrachten Defibrillator einzusetzen, konnte das Schlimmste aber verhindert werden. Den vier Lebensrettern ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön für diese super Aktion. Der Vorfall zeigt uns aber auch wie wichtig, neben dem couragierten Handeln der Mitspieler, das medizinische Hilfsmittel des Defibrillators ist.
Deshalb der Appell an alle:
Macht euch mit dem „Defi“ vertraut und scheut euch nicht ihn im Notfall einzusetzen. Das Teil rettet Menschenleben.
Unter diesem Link findet ihr ein Video der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Übrigens, der Defibrillator an der Tennishütte ist schon wieder einsatzbereit.

Mit sportlichem Gruß
W. Kraft