Lowicker Doppelsieg beim Drei-Wiesel-Lauf in Wesel

Neben den Startern in Hamburg waren am gleichen Tag auch neongelbe Shirts beim 28. Drei-Wiesel-Lauf in Wesel erfolgreich. Der Dreiwiesellauf ist als Staffellauf ausgelegt. Je drei Läufer bilden eine Staffel. Es gibt drei Staffelstrecken, aus denen sie auswählen konnten. Im Jedermannlauf waren 3 x 5km und im Hauptlauf 3 x 7,5 km zu absoliveren.

In der Mixed-Wertung des Jedermannlaufes siegte unsere 3er Staffel bestehend aus Guido Tenhofen (19:17), Jennifer Tenhofen (21:53) und Theo Kondring (19:18) in einer Gesamtzeit von 1:00:27. Damit waren sie zugleich die schnellste Staffel insgesamt – sogar schneller als die Männerstaffel, auf die unser Team über drei Minuten Vorsprung herauslaufen konnte. Theo zeigte erneut seine gute Form und lief im Rahmen der Staffel neue persönliche Bestzeit über 5 km.

Im Hauptlauf gewann unsere 3er Staffel bestehend aus Judith Telaar (32:32), Henning Möllers (31:44) und Maik Büyükkaya (27:36) mit einer Gesamtzeit von 1:31:51 ebenfalls Platz 1.

Und auch in Düsseldorf gingen Lowicker an den Start. Die volle Marathondistanz liefen Sven Günther (3:22:58) und Marina Hüls 4:09:14. Sven lief neue persönliche Bestzeit und Marina darf sich über ihr gelungenes Marathondebüt freuen.

Beim Halbmarathon lief Sven Köller mit 1:37:26 neue persönliche Bestzeit und Katrin Eßing finishte ebenfalls erfolgreich die 21,1 km.

12 Lowicker-Finisher beim Hamburg Marathon 2026

Der Klassiker an der Elbe lockte diesmal 12 Läuferinnen und Läufer an die Startlinie – begleitet von 14 hochmotivierten Supporterinnen und Supportern, die die Reise zu einem unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis machten.

Für die meisten bot sich die Anreise mit dem Zug an – entspannt, gesellig und perfekt, um schon auf der Hinfahrt die Vorfreude zu teilen.

Nach dem Einchecken ins Hotel ging es am Freitagnachmittag direkt weiter zur Marathon-Messe: Startunterlagen abholen, ein bisschen Wettkampfluft schnuppern und natürlich das neueste Lauf-Equipment begutachten.

Wer Lust hatte, genoss abends gemeinsam im Tivoli das Theaterstück „Heiße Kiste“ auf der Reeperbahn. Viel gelacht, viel geschnackt – und die richtige Mischung aus Ablenkung und Einstimmung auf den großen Tag.

Der Samstag stand im Zeichen von Aktiverholung und Sightseeing. Am Vormittag gab es eine etwa zweistündige Hafenrundfahrt mit tollem Blick auf Speicherstadt, Elbphilharmonie und Hafenbecken. Anschließend wurde noch ein wenig durch die City flaniert – natürlich immer mit Blick darauf, die Beine nicht zu müde werden zu lassen.

Am Abend traf sich die gesamte Lowicker Truppe – alle Marathonstarter und alle Supporter – zum gemeinsamen Essen beim Italiener. Neben den Aktiven dabei waren Lisa Banning mit ihren Eltern, Karl Elsweier, Jenna Hüls-Terhart, Christians Frau Maren Schwarte mit den drei Töchtern Madita, Jonna und Ilva, Rene Funke, Nicole Stockhausen, Nicoletta Scheven und Mario und Lisa ten Lohuis. Pasta, Pizza und jede Menge anregende und motivierende Gespräche rund um Taktik, Verpflegung, Zielzeiten und Nervosität. Die Stimmung: voller Vorfreude, respektvoll vor der Distanz – und getragen vom Gefühl, gemeinsam etwas Großes anzugehen.

Am Sonntag, den 26. April 2026, war es dann so weit.

Simon Schlebusch – 3:24:39 Std. Trotz Wadenproblemen ist Simon an den Start gegangen und vor allem: er hat gefinished. Auch wenn nach dem harten Training ursprünglich eine andere Zielzeit geplant war, bleibt eine starke Zeit stehen. Rund 18 km lief er zusammen mit Dennis Elsweier – ein wichtiger mentaler Anker. Dennis Elsweier – 3:17:18 Std (PB). Dennis wurde an der Strecke stolz von seinem Sohn Karl begleitet, der ihn mit Gels versorgte und lautstark anfeuerte. Die Belohnung: eine neue persönliche Bestzeit über die Marathondistanz.

Birgit Hüls-Terhart – 5:27:28 Std. Für Birgit war es bereits ihr zweiter Marathon – und hoffentlich nicht ihr letzter. Trotz Krämpfen während des Laufs hat sie große Willenskraft gezeigt und sich durchgebissen. Ein starkes Beispiel dafür, was Durchhaltevermögen bedeutet. Christian Schwarte – 3:40:58 Std. Christian war wieder mit voller Frauenpower unterwegs – begleitet und angefeuert von Maren und den Töchtern Madita, Jonna und Ilva. Für ihn war das vor allem mental „das Schönste für einen Läufer“ – Laufen mit dem Wissen, dass die Liebsten an der Strecke sind.

Heike Gramm – 3:48:18 Std. Heike feierte ein beeindruckendes Marathon-Debüt: Sie belegte Platz 78 in ihrer AK W45. Sie hat sich hervorragend vorbereitet, vor allem durch viele lange Sonntagsläufe. Ihr Motto „Laufen ohne Schnaufen“ hat sie in Hamburg eindrucksvoll umgesetzt. Die erste Hälfte lief sie in 1:55:26 Std, die zweite Hälfte in 1:52:53 Std. Somit mit einem Negativsplit von 2:33 min. Christopher war schon oft als mentale Stütze für andere Lowicker unterwegs – dieses Mal hatte er eine ganz besondere Aufgabe: Er begleitete seine eigene Frau und lief Hand in Hand mit ihr ins Ziel.

Heiko Stoß – 3:25:57 Std. Heiko lieferte ein starkes Rennen ab und belegte Platz 84 in seiner Altersklasse M55. Ein Ergebnis, das seine Konstanz und Trainingsdisziplin unterstreicht. Rainer Schneiders – 4:27:28 Std. Rainer – wie ein weiterer Läufer – hatte mit Verletzungen und Trainingseinbußen zu kämpfen. Umso bemerkenswerter, dass er den Marathon gut durchgelaufen ist. Die solide Grundfitness hat sich ausgezahlt. Gisele Funke – 4:15:35 Std. Für Gisele war es bereits der 3. Marathon. Sie bewies erneut, dass sie auf der Langdistanz zu Hause ist und brachte eine starke Zeit ins Ziel. Michael Kaiser – 4:31:07 Std (Negativ-Split). Michael gelang ein sehr gut eingeteiltes Rennen mit einem negativen Split von etwa 8 Minuten. Wer hinten raus schneller wird, hat vieles richtig gemacht – sowohl in der Vorbereitung als auch im Rennen. Andreas Stockhausen („Stocki“) – 5:39:53 Std. Für Stocki war es bereits der 19. Marathon. Aufgrund einer Knieentzündung konnte er eigentlich nicht trainieren und hatte ursprünglich gar nicht vor, wirklich zu finishen.

Michael Scheven – 5:27:57 Std. Für Michael war es der erste Marathon – und er kann mit Stolz sagen: Er hat ihn geschafft. Gemeinsam mit Stocki lief er die ersten 12 km bis zum Ende der Speicherstadt zusammen. Danach lief jeder sein Tempo, aber die Verbindung blieb. Michael war sich nicht sicher, wie er sein Debüt überstehen würde. Stocki wiederum wollte „eigentlich nicht finishen“ – sein Plan war, für Michael da zu sein, falls der einbrechen sollte. In Michaels Worten: „Wenn ich nicht durchgehalten hätte, hätte Stocki mir in den Arsch getreten und mich motiviert.“

Am Ende ist Stocki – trotz Knie, trotz mangelnden Trainings – durchgelaufen, und Michael ist überzeugt: „Er hat für mich durchgehalten. Das rechne ich ihm als Freund hoch an. Das werde ich nicht vergessen.“ Eine Geschichte, die zeigt, dass Marathon weit mehr ist als nur eine Zeit auf der Uhr. Und Markus Burzitzky – 3:17:48 Std (PB). Markus, ein Freund von Christopher Gramm, war nun schon öfter mit den Lowickern für einen Marathon unterwegs, durfte sich ebenfalls freuen: neue persönliche Bestzeit in 3:17:48 Std. Auch wenn er offiziell nicht für Lowick gestartet ist, gehört er für uns längst mit dazu.

Nach getaner Arbeit wurden die Kohlenhydratspeicher wieder aufgefüllt: Zunächst ging es zum Brauhaus an den Landungsbrücken, wo bei gutem Essen und Getränken die ersten Geschichten vom Tag ausgetauscht wurden. Blasen, Krämpfe, Bestzeiten– alles dabei.

Anschließend tauchte die Gruppe noch ein in das Hamburger Nachtleben – mit Stopps im legendären „Elbschlosskeller“ und im „Zum Goldenen Handschuh“. Ein Kontrastprogramm zum sportlichen Vormittag – aber genau das, was so eine gemeinsame Fahrt rund macht: Laufen, Lachen, Feiern, Leben.

Hamburg, wir kommen wieder – und Lowick wird wieder seine Spuren auf deinen Straßen hinterlassen.

          

Nachname Vorname Zeit Platz AK Platz MF
Elsweier Dennis 3:17:18 191 1655
Schlebusch Simon 3:24:39 361 2199
Stoß Heiko 3:25:57 84 2326
Schwarte Christian 3:40:58 313 3843
Gramm Christopher 3:48:18 551 4626
Gramm Heike 3:48:19 78 859
Funke Gisele 4:15:35 0 2009
Schneiders Rainer 4:27:28 291 8504
Kaiser Michael 4:31:07 307 8755
Hüls-Terhart Birgit 5:27:28 197 4153
Scheven Michael 5:27:57 776 10829
Stockhausen Andreas 5:39:53 793 10949

 

 

Plogging-Aktion der Laufsportabteilung in Lowick

Dass Sport und Umweltschutz ein perfektes Team sind, bewiesen am vergangenen Samstag, den 18.04.2026 die Läuferinnen und Läufer der Laufsportabteilung gemeinsam mit den Nachwuchstalenten der Kinderlaufsport Abteilung.

Unter dem Motto „Plogging“ – ein Trend aus Schweden, der das „Plocka“ (Aufsammeln) mit dem Jogging verbindet – machten sich die Gruppen auf den Weg, um die Straßen und Wege rund um unser Vereinsgelände von Unrat zu befreien. Zwei Stunden Einsatz für die Natur.

Ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken, die uns freundlicherweise vom Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB) zur Verfügung gestellt wurden, startete die Aktion bei bestem Frühlingswetter. Rund zwei Stunden lang waren die Teilnehmer unterwegs.

Starke Gemeinschaft, sauberes Ergebnis.

Besonders beeindruckend war der Einsatz der Kinder aus der Laufsportabteilung aus Lowick, die mit Adleraugen jeden noch so kleinen Schnipsel entdeckten. Am Ende der Aktion kamen etliche gefüllte Müllsäcke zusammen.

Das Fazit nach getaner Arbeit fiel bei einem gemeinsamen Ausklang aller Beteiligten durchweg positiv aus: Wir haben uns nicht nur gemeinsam bewegt, sondern auch einen sichtbaren Beitrag für ein saubere Umwelt in Lowick geleistet.

Ein herzlicher Dank geht an alle Sammlerinnen, Sammler und den ESB!!!

klein anfangen und beim freien Rad ankommen

Unsere Turngruppen der *Jg 2018 – 2020* turnen inzwischen seit *fast 6 Monaten* und kennen längst alle Geräte. Die *Grundlagenschulung* läuft auf Hochtouren, so auch auf dem 10 cm breiten *Schwebebalken*. Sie gewöhnen sich spielerisch an seine Höhe und Breite. Aktuell beginnt für sie *am Boden* das *Erlernen von Handstand und Rad*, während unsere „Großen„, die GT 1-Turnerinnen das *freie Rad (Aerial)* üben und so zeigen, wie weit der Turnweg auch für die Jüngsten führen kann. *Jana Fischer (11, siehe Video) und Emma Knake (8) haben dies in nur einer Trainingseinheit erlernt.* Dies ist ein besonderer Turnmoment, denn das Aerial ist ein technisch anspruchsvolles und koordinativ schwieriges Element. Es setzt fortgeschrittene turnerische Fähigkeiten sowie eine starke Beinkraft und gute Beweglichkeit voraus. Also, klein anfangen, um Großes zu meistern – das ist unser Motto.

 

Jana Groß-Hardt holt Silber beim Marathon in Bonn

Beim Deutsche-Post-Marathon in Bonn am Sonntag, 19. April 2026, hat Jana Groß-Hardt von den Sportfreunden 97/30 Lowick die Silbermedaille über die klassische Marathondistanz gewonnen.

Im Jubiläumsjahr „200 Jahre Bonner Karneval“ sorgten die Stadt Bonn und die Deutsche Post für einen Teilnehmerrekord: Insgesamt 22.222 Athletinnen und Athleten gingen über 10 Kilometer, den Halbmarathon und die 42,195 Kilometer lange Marathondistanz an den Start. Die Bonner Innenstadt präsentierte sich dabei als bunte Mischung aus Karneval, Stadtfest und Laufsportevent. Auch das Wetter spielte mit und lockte zahlreiche Zuschauer an die Strecke.

Groß-Hardt lief in starken 2:55:49 Stunden als zweitbeste Frau ins Ziel auf dem Bonner Marktplatz. Der anspruchsvolle Kurs führte die Marathonläuferinnen und -läufer zweimal über den Rhein und zurück. Besonders die Brückenpassagen und der Wind stellten für viele Teilnehmende eine Herausforderung dar.

In der ersten Rennhälfte entwickelte sich ein Dreikampf um Rang zwei, während sich die spätere Siegerin Jana Kappenberg früh absetzen konnte und ihren Vorsprung souverän bis ins Ziel verteidigte. Groß-Hardt behielt in der entscheidenden Phase die Übersicht:
„Bei Kilometer 30 konnte ich Jana sagen, dass ihre Verfolgerinnen deutlich nachgelassen haben“, berichtete Trainer Björn Jansen, der sie an der Strecke betreute. „Daraufhin ging es darum, das Tempo etwas zu drosseln und das Ergebnis kontrolliert nach Hause zu laufen.“

Dieser Plan ging auf. Die Athletin aus Lowick erreichte souverän den zweiten Platz.
„Ich bin sehr erleichtert, dass der Plan aufgegangen ist und sich das viele Training gelohnt hat. Die Stimmung war super und es lief sehr gut. Über weite Strecken konnte ich in einer Männergruppe mitlaufen, die mir Windschatten gegeben hat“, sagte Groß-Hardt nach dem Rennen.

Mit ihrer Zeit zählt sie aktuell zu den zehn schnellsten deutschen Marathonläuferinnen Ihrer Altersklasse des Jahres 2026.

Start in die Tennissaison

Gelungener Start in die Tennissaison: Rückblick auf unser Eröffnungsturnier

Am gestrigen Samstag war es endlich so weit: Die Tennisabteilung der SF 97/30 Lowick hat die Freiluft-Saison offiziell mit unserem traditionellen Eröffnungsturnier eingeläutet. Bei überwiegend herrlichem Sonnenschein und bester Laune fanden sich zahlreiche Mitglieder auf der Anlage ein, um die ersten gelben Filzkugeln des Jahres über das Netz zu jagen.

Sportliche Highlights auf dem Platz

Der Spielmodus sorgte für viel Abwechslung und spannende Ballwechsel. Ein besonderer Dank gilt hierbei Dieter, der die Organisation der Spiele gewohnt souverän übernommen hat. Dank seines Einsatzes verlief der sportliche Teil reibungslos und jeder kam voll auf seine Kosten.
In der Endabrechnung hatten zwei Akteure besonders die Nase vorn: Emma und Jörg zeigten sich bereits in Frühform und konnten die meisten Siege für sich verbuchen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung!

Kulinarik vom Feinsten

Was wäre ein Turniertag in Lowick ohne die passende Verpflegung? Ludger hat sich, wie wir es von ihm kennen, hervorragend um das leibliche Wohl der Teilnehmer und Gäste gekümmert. Am Grill lief er zur Hochform auf und verwöhnte uns mit perfekt zubereiteten Köstlichkeiten.
Auch die Kehlen blieben nicht trocken: Die Getränke waren reichlich vorhanden und – was bei den frühlingshaften Temperaturen besonders wichtig war – bestens gekühlt.


Fazit: Es war ein rundum gelungener Tag, der Lust auf mehr macht. Ein großes Dankeschön an alle Helfer und Spieler, die diesen Auftakt so besonders gemacht haben. Die Saison 2026 kann kommen!

Wir sehen uns auf dem Platz!

Boxenstopp am Vereinsheim

Am 1. Mai solltet ihr alle eine Stopp am Vereinsheim machen!

Lowicker laufen erste Bestzeiten auf den langen Kanten in Hannover und Enschede

Nach langer Pause setzte Henry Günther am Sonntag, den 12.04.2026 mit einem sehr starkem Marathon-Comeback ein Ausrufezeichen. Er finishte den Hannover Marathon in neuer persönlicher Bestzeit von 3:10:31.

Am gleichen Tag gingen 8 Lowicker beim ältesten Marathon der Niederlande in Enschede an den Start. Zahlreiche Zuschauer säumten die Strecke. Angeboten wurden neben dem vollen Marathon, ein Halbmarathon und auch die kürzeren Distanzen von 5 km und 10 km.

Jannis Görlich übernahm kurzfristig einen Halbmarathon-Startplatz und lief mit 1:21:55 eine neue persönliche Bestzeit über die 21,1 km. Im Gesamtenfeld wurde er damit 93 von insgesamt 9.263 Startern. Ebenfalls erfolgreich beim Halbmarathon finishten Miriam Mertens-Schlüter (1:58:47), Dennis Kämer (2:09:29) und Sandra Boland (2:11:09)

Beim Marathon lief Marco Weeverink eine starke 3:39:42 und unterbot sein selbst gestecktes Ziel von 3:45 Stunden, deutlich um über 5 Minuten in neuer persönlicher Bestzeit. Durch konsequentes Training konnte er seine Zeit seit seinem 1. Marathon um über 18 Minuten verbessern.

Michael Engbers startete ebenfalls über die Marathondistanz und finishte souverän in 3:23:15. Bis etwa km 34 lief er zusammen mit Guido Klump (Team belalaSola), bevor er sich absetzte und mit einem Negativsplit, also einer 2ten schnelleren Hälfte ins Ziel lief.

Über 10 km lief Charlotte Boland die 10 km in 48:31 min und wurde von Theo Kondring (48:32) als Pacemaker begleitet.

Bedingt durch die Strecke, die teilweise parallel und gegenläufig lief, hatten die Lowicker Läufer die Chance sich auf der Strecke gegenseitig zu sehen und anzufeuern. So klatschen sich Jannis Görlich und Michael Engbers ab und auch ein Blick auf die Spitze und die Gruppen um die unterschiedlichen Pacemaker war zu erhaschen.

Nachname Vorname Wettkampf Strecke Zeit Platz Platz M/F
Boland Charlotte Enschede 10 km 48:31 386 49
Kondring Theo Enschede 10 km 48:32 387 337
Görlich Jannis Enschede Halbmarathon 1:21:55 93 91
Mertens-Schlüter Miriam Enschede Halbmarathon 1:58:47 4138 891
Kämer Dennis Enschede Halbmarathon 2:09:29 5731 4048
Boland Sandra Enschede Halbmarathon 2:11:09 5943 1808
Günther Henry Hannover Marathon Marathon 3:10:31 736 661
Engbers Michael Enschede Marathon 3:23:15 725 666
Weeverink Marco Enschede Marathon 3:39:42 1211 1101

 

Lowicker beim Partylaufspektakel in Venlo

Wieder einmal wurde der Venloop zu einem riesigen Laufspektakel: Überall entlang der Strecke sorgten Musikgruppen und Musikboxen für Stimmung, Nachbarschaften feuerten die Läuferinnen und Läufer lautstark an, und in der Innenstadt bildeten sich mehrreihige Zuschauermassen. Die niederländische Stadt Venlo ist bekannt für ihre zahlreichen Partypunkte und die liebevoll geschmückte Strecke. Rund 25.000 Läuferinnen und Läufer gingen über die verschiedenen Distanzen in der Stadt an der Maas an den Start.

Auch die Lowicker waren erneut gemeinsam unterwegs: Mit insgesamt 46 Personen reisten sie gemeinsam im Bus nach Venlo – darunter zehn Läuferinnen und Läufer des Lauftreffs „Laufgefühl“.

Um 12:00 Uhr startete der 10 km Lauf. Dort liefen Christina Seggewiß (55:57) und Nadine Stenert (1:09:32) mit.

Um 14:00 Uhr ging es für die restlichen Lowicker auf die Halbmarathonstrecke.

Im vorderen Feld machte sich eine 5er Gruppe angeführt von Marcel Büssing und Michael Engbers auf den Weg mit dem Ziel die 1:30 Stunde zu unterbieten. Christopher Gramm musste sich leider bereits nach gut 4 km zurückfallen lassen. Tobias Tenbensel und Sven Günther blieben bis etwa 12 km hinter Marcel und Michael, bevor sich die Gruppe etwas auseinanderzog. Marcel zog das Tempo an und lief nach 1:28:11 ins Ziel. Sven Günter und Michael Engbers blieben fast zusammen und hingen sich für einige Zeit hinter die 1:30 h Pacemaker, bevor beide die Gruppe um die Pacemaker überholten und kurz hintereinander das angestrebte Ziel eine Sub 1:30 erreicheiten. Sven lief nach 1:29:21 und mit neuer persönlicher Bestzeit ins Ziel und Michael folgte in Sichtweite in 1:29:31.

Tobias Tenbensel musste leicht abreißen lassen, lief jedoch mit 1:30:08 eine neue persönliche Bestzeit und verpasste die 1:30 Stunde Marke denkbar knapp.

Simon Schlebusch lief nach Absprache mit dem Trainerteam unterschiedliche Tempi, zur Vorbereitung auf den Hamburg Marathon. Er hatte sich etwas mehr erhofft, doch er lief mit 1:32:42 seine persönlich zweitschnellste Zeit.

Philipp Grunewald (1:34;45), Martin Brandenburg (1:38:19), Heiko Stoß (1:39:09) und Petra Moddenborg (1:42:58) liefen nur eine Woche nach der Deutschen Halbmarathonmeisterschaft in Frankfurt erneut gute Zeiten.

Neben der Truppe um die Zielzeit sub 1:30 Stunden haben sich noch mehrere Lowicker zusammengetan um die 21,0975 km gemeinsam zu bewältigen. Nach dem Motto „teamwork makes the dreamwork“. Z.B. liefen Christian Schwarte, Heiko Stoß, Jannis Görlich, Sven Köller und Sven Heßling eine Zeitlang gemeinsam.

Michaela Lüth (1:52:11) lief zusammen mit Frank Wüst und unterstütze Frank auf dem Weg zu seiner neuen persönlichen Bestzeit von 1:52:27.

Nina Elsweier wurde begleitet durch ihren Ehemann Dennis und lief mit einer Zeit von 1:59:14 neue persönliche Bestzeit und unterbot die 2 Stunden Schallmauer. Dennis nutze den Tag als Trainingseinheit auf seinem Weg zum Ironman und fuhr mit dem Rad von Bocholt nach Venlo und nach dem Halbmarathon auch wieder zurück.

Marcel Strauß lief seine Halbmarathon Premiere und hat sich mit dem Venloop dafür direkt ein ganz besonderes Highlight im Laufkalender ausgesucht. Er lief glücklich und zufrieden nach 2:08:26 in Ziel.

Bianca Heßling und Sonja Schirdewan hatten von den Lowicker am meisten von der Strecke. Sie finishten gemeinsam nach 2:25:57.

Auch die Läuferinnen und Läufer des Lauftreffs „Laufgefühl“ waren sichtlich beeindruckt – sowohl vom Venloop als auch von der starken Lowicker Laufgemeinschaft.

Vielen Dank auch an die Unterstütztung am Streckenrand durch die mitgereisten Supporter Friedhelm und Janek Betting, Helga Willemsen, Lisa ten Lohuis und Regina Wolff-Severin mit ihrer Tochter. Nach dem Lauf und auf der Rückfahrt wurde sich bei Kuchen und Snacks gestärkt, bevor mit Bier und Sekt auf den gelungenen Tag angestoßen wurde. Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Vergnügungsausschuss, der sich wie immer bestens um unser leibliches Wohl gekümmert hat.

Nachname Vorname Wettkampf Strecke Zeit Platz
Seggewiß Christiana Venlo 10 km 55:57 2018
Stenert Nadine Venlo 10 km 1:09:32 4944
Büssing Marcel Venlo Halbmarathon 1:28:11 610
Günther Sven Venlo Halbmarathon 1:29:21 716
Engbers Michael Venlo Halbmarathon 1:29:31 732
Tenbensel Tobias Venlo Halbmarathon 1:30:08 804
Effing Frank Venlo Halbmarathon 1:31:19 889
Schlebusch Simon Venlo Halbmarathon 1:32:42 981
Grunewald Philipp Venlo Halbmarathon 1:34:45 1175
Brandenburg Martin Venlo Halbmarathon 1:38:19 1583
Stoß Heiko Venlo Halbmarathon 1:39:09 1713
Köller Sven Venlo Halbmarathon 1:39:45 1803
Görlich Jannis Venlo Halbmarathon 1:39:47 1812
Schwarte Christian Venlo Halbmarathon 1:39:48 1816
Heßling Sven Venlo Halbmarathon 1:41:25 1800
Bolte Andreas Venlo Halbmarathon 1:42:54 2294
Nienhaus Christoph Venlo Halbmarathon 1:42:54 2293
Moddenborg Petra Venlo Halbmarathon 1:42:58 2307
Gramm Christopher Venlo Halbmarathon 1:43:37 2419
Schapdick Marvin Venlo Halbmarathon 1:45:13 2788
Lüth Michaela Venlo Halbmarathon 1:52:11 4153
Wüst Frank Venlo Halbmarathon 1:52:27 4200
Waterkamp Lisa Venlo Halbmarathon 1:54:11 4590
Funke Gisele Venlo Halbmarathon 1:54:17 4622
Brink Lukas Venlo Halbmarathon 1:57:42 5503
Hüls Marina Venlo Halbmarathon 1:58:17 5665
Schneiders Rainer Venlo Halbmarathon 1:58:47 5824
Elsweier Nina Venlo Halbmarathon 1:59:14 5676
Elsweier Dennis Venlo Halbmarathon 1:59:15 5983
Oste Louisa Venlo Halbmarathon 1:59:49 6148
Hüls-Terhart Birgit Venlo Halbmarathon 2:05:13 7231
Scheven Michael Venlo Halbmarathon 2:05:13 7230
Neerfeld Maike Venlo Halbmarathon 2:06:04 7398
Strauss Marcel Venlo Halbmarathon 2:08:26 7787
Seggewiß Verena Venlo Halbmarathon 2:16:42 9033
Heßling Bianca Venlo Halbmarathon 2:25:57 10039
Schirdewan Sonja Venlo Halbmarathon 2:25:57 10040

Sportfreunde 97/30 Lowick glänzen beim Finale der Duisburger Winterlaufserie

Persönliche Bestzeiten, Podestplätze und starke Mannschaftsleistungen
Die Winterlaufserie in Duisburg zählt seit Jahrzehnten zu den großen Konstanten im Kalender der Laufszene – und am 28. März fand die 41. Auflage mit dem traditionellen Finale über zehn Kilometer (kleine Serie) und den Halbmarathon (große Serie) ihren stimmungsvollen Abschluss. Mit dabei: ein hochmotiviertes Team der Laufsportabteilung aus Lowick.

Schon das Wetter zeigte sich zunächst typisch winterlaufserienhaft: kurz vor dem Start der kleinen Serie prasselten Regen und Hagel über dem Sportpark Wedau nieder, während der Halbmarathon später bei Sonnenschein startete. Die Wege waren somit teilweise glatt und matschig – gut, dass wir eine intensive Crosslaufsaison hinter uns haben und das Terrain somit bestens bekannt war.

Der 10‑Kilometer-Lauf der kleinen Serie entwickelte sich schnell zu einem echten Ausrufezeichen für die Lowicker. Angeführt wurde das Team von Jannis Görlich, der nach einer intensiven Vorbereitung ein exzellentes Rennen zeigte. Mit einer beeindruckenden persönlichen Bestleistung von 35:32 wurde er 2. der männlichen Hauptklasse, sowie 8. im Gesamtfeld. Final konnte sich Jannis, der Theo Kondring beim 5km Auftakt begleitete, somit dem 2. Platz seiner Altersklasse über die gesamte Serie sichern.

Theo Kondring erreichte nach 38:51 min das Ziel und landete mit dieser PB deutlich unter der 40-Minuten Schallmauer. Zu bemerken ist hier, dass er inmitten des 10‑Kilometer-Laufs sogar eine persönliche Bestzeit über 5 km aufstellte. Mit einem starken 4. Platz seiner Altersklasse landeten gleich 2 Lowicker in den Top Ten der sehr stark besetzten Hauptklasse der Männer.

Nachfolgend präsentierte sich das Team ebenfalls in sehr guter Form. Manfred Grunau, der in der M55 derzeit kaum zu schlagen ist, gewann mit einer sensationellen Zeit von 41:09 sowohl den 3. Lauf als auch die gesamte Serie seiner Altersklasse. Ebenso überzeugte Henning Möllers, der exakt das Durchschnittstempo des 2. Laufs über 7,5km halten konnte, mit einer persönlichen Bestleistung von 41:15. Sven Heßling, konnte sich mit einer starken Zeit von 41:41 den 3. Platz in der AK M50 sichern.

Auch Marcel Koller und Bianca Heßling verdienten sich nach 49:25 bzw. 57:51 Minuten einen stimmungsvollen Zieleinlauf ins Stadion.
Für die Teamwertung, bei der nur die real absolvierten Läufe gewertet werden erreichten Jannis, Manni und Henning einen etwas undankbaren aber dennoch sehr guten 4. Platz von insgesamt 25 Männer-Teams.

Der Bestzeiten-Regen beim 10km Lauf der kleinen Serie wurde bei dem Halbmarathon der großen Serie fortgesetzt. Marco Weeverink erreichte das Ziel nach beeindruckenden 1:39:20 (PB) und unterbot damit seine angepeilte Zielzeit von unter 1:45 Stunden mehr als deutlich.
Marc Berger finishte nach sehr guten 1:41:33 (PB) und auch Tim Jüttermann durfte sich nach 1:54:39 über seine PB freuen. Michael Lashof (2:07:44) und Klaus Uebbing (2:13:52), meisterten den Halbmarathon mit großem Kampfgeist und souverän.

Dennis Krämer, entschied sich mit dem Blick auf eine mögliche PB beim Halbmarathon in Enschede am 12. April, für den Ausstieg aus dem Rennen, nachdem er nach einem Rempler auf matschigen Boden wegrutschte und sich leicht verletzte.

Besonders eindrucksvoll war der Auftritt des Lowicker Frauenteams. Regina Wolff‑Severin und Judith Telaar liefen nur sechs Tage nach ihrem Start bei der Deutschen Halbmarathon-Meisterschaft in Frankfurt erneut über 21,1 Kilometer – und verbesserten dort erzielte Zeiten noch einmal: Regina um 17 Sekunden (1:32:30), Judith sogar mit einer PB um 2:09 Minuten (1:35:45). In Duisburg bedeutete das jeweils den 3. Platz in ihren Altersklassen beim Halbmarathon und dieser starke Lauf führte sie beide zudem auf Rang 3 der Altersklassen W40 und W45 der Gesamtserie.

Dazu kam eine gut gelaunte Gaby Spangemacher, die nicht nur ihre PB über die Halbmarathondistanz erzielte (2:00:34), sondern damit auch wertvolle Minuten für die Mannschaftswertung rausholte. Gemeinsam erreichte das Frauen‑Trio in der großen Serie einen ausgezeichneten 2. Platz in der Teamwertung.

Weil sie sich derzeit im Urlaub befinden, werden Charlotte Boland (kleine Serie), Sandra Boland (große Serie) und Jochen Boland (große Serie) ihre dritten Läufe virtuell absolvieren – ein besonderes Feature der Winterlaufserie, das seit einigen Jahren zu dieser Veranstaltung dazugehört und es somit erlaubt, auch mal einen vor Ort Termin in Duisburg nicht wahrnehmen zu können.

Die Winterlaufserie in Duisburg hat mal wieder eindrucksvoll gezeigt, wie breit und leistungsstark die Laufsportabteilung der SF 97/30 Lowick inzwischen aufgestellt ist. Persönliche Bestzeiten, Podestplätze, mannschaftliche Geschlossenheit, Einsatzbereitschaft – und dazu eine riesige Portion Spaß trotz widriger Bedingungen.

Der Start in die Laufsaison könnte für uns Lowicker kaum gelungener ausfallen. Und eines ist nach diesem Wochenende klar: Wir freuen uns alle auf einen großartigen Lauf-Frühling.

Nachname Vorname Strecke Zeit Platz Platz AK Platz M/F
Görlich Jannis 10 km 35:32 8 2 8
Kondring Theo 10 km 38:51 22 4 21
Grunau Manfred 10 km 41:09 45 1 41
Möllers Henning 10 km 41:15 49 11 45
Heßling Sven 10 km 41:41 52 3 48
Koller Marcel 10 km 49:25 248 31 189
Heßling Bianca 10 km 57:51 573 31 189
Wolff-Severin Regina Halbmarathon 1:32:30 143 3 11
Telaar Judith Halbmarathon 1:35:45 193 3 18
Weeverink Marco Halbmarathon 1:39:20 260 38 236
Berger Marc Halbmarathon 1:41:33 304 40 270
Jüttermann Tim Halbmarathon 1:54:30 668 59 542
Spangemacher Gaby Halbmarathon 2:00:34 849 13 192
Lashof Michael Halbmarathon 2:07:44 990 51 745
Uebbing Klaus Halbmarathon 2:13:53 1100 94 810