Meisterschaftsspiel der D1 gegen den FSV Duisburg

Nach den verrückten Ergebnissen der vergangenen Woche grüßten unsere Jungs tatsächlich von der Tabellenspitze – ungewohnt, aber schön! Die Gäste aus Duisburg reisten allerdings nur mit einem Punkt weniger an, also war klar: heute wird’s ein echtes Spitzenspiel. Bis auf Jona und Tobi war der Kader komplett, die Bank dementsprechend voll und motiviert. Gespielt wurde auf dem neuen Kunstrasen, bei Wetter, das eher nach Herbstmeisterschaft roch: kalt, windig, ungemütlich. Und vor allem der Wind sollte zum heimlichen Hauptdarsteller der Partie werden.

1. Halbzeit – Gegen den Wind, gegen den Ball und gegen die Gäste

Die ersten 30 Minuten hatten wir das Vergnügen, mit Wind von schräg vorne zu spielen. Schon nach zwei Minuten zeigten die Duisburger, was Rückenwind so alles möglich macht: Drei schnelle One-Touch-Pässe später standen sie gefährlich nah an unserem Strafraum, aber der Abschluss war zum Glück wenig beeindruckend.

Insgesamt drückte der Wind die Bälle immer wieder zurück in unsere Hälfte. Wirklich brenzlig wurde es aber selten – unsere Jungs hielten stark dagegen, zweikampfstark, laufstark und komplett wach.

Dann die 14. Minute und die erste Mega-Chance des Spiels – für uns! Nach Einwurf rechts kam der Ball zu Okki, der ihn scharf und flach vors Tor brachte. Der Keeper schaute nur zu, der Verteidiger bekam den Ball nicht weg und am langen Pfosten wartete Janno. Zeit zum Ausholen… aber sein Abschluss wurde mit einem starken Reflex gerade noch zur Seite gelenkt. Das hätte es sein können.

Bis kurz vor der Pause blieb es ein zähes Spiel. Viel Zufall, viel Kampf, wenig Spielfluss. Der Schiri ließ großzügig laufen, teilweise etwas großzügiger, als uns lieb war. Aber die Jungs bissen die Zähne zusammen und hielten voll dagegen – Respekt dafür!

In der letzten Minute dann der Schreckmoment: ein Fehler im Spielaufbau, Leon weit draußen, der Duisburger Angreifer nimmt Maß… aber Matti sprintet zurück und kratzt den Ball von der Linie. Ganz stark!

2. Halbzeit – Der Wind dreht, das Glück leider nicht

Die Ansprache in der Kabine war laut und klar – aber das Spiel wurde auch nach 38 Minuten nicht direkt besser. Doch dann: die zweite Großchance! Ein richtig schöner Angriff, perfekter Steckpass auf Janno, der aus spitzem Winkel den Keeper überwindet – aber der Pfosten rettet Duisburg. Von dort springt der Ball sogar direkt in die Arme des Torwarts. Fußball kann echt gemein sein.

Janno kam kurz darauf noch einmal zum Abschluss, aber bedrängt und damit leichte Beute für den Keeper.

In der 44. Minute lief der nächste gute Angriff über rechts: Okki auf Ben K., der direkt in die Mitte legt. Ben v. d. S. kommt angerauscht, zieht ab – aber wieder ist ein Duisburger Bein dazwischen. Und schließlich hatte Okki selbst noch eine gute Möglichkeit. Doch auch hier fehlte das letzte Quäntchen Glück.

Fazit – ein intensives 0:0 mit allem, was dazugehört

Es war ein extrem körperbetontes Spiel, beide Teams gingen voll drauf und schenkten sich keinen Zentimeter. Für spielerische Leichtigkeit blieb da wenig Raum – aber bevor man gegen so einen Gegner in Schönheit stirbt, nimmt man den Punkt mit.

Über 60 Minuten gesehen ist das 0:0 okay. Aber wenn man ehrlich ist: Mit unseren zwei dicken Dingern hätten wir das Spiel auch ziehen können. Egal – durch die nächsten überraschenden Ergebnisse in dieser verrückten Liga bleiben wir Tabellenführer.

Stark gekämpft, Punkt mitgenommen, Platz an der Sonne verteidigt. So kann man auch mal zufrieden aus einem 0:0 gehen. Am kommenden Samstag geht es dann zum SV Straelen. Das wird vermutlich wieder ein 50:50-Spiel, aber mit der Einstellung von heute bin ich vorsichtig optimistisch.

SF 97/30 Lowick D1 – FSV Duisburg D1 0:0

Erstellt mit KI.