Meisterschaftsspiel der D1 beim SuS Dinslaken

Endlich war es so weit: Die Teilnahme an der Niederrheinspielrunde war vor der Saison das erklärte Ziel – und dieses hatten wir verdient erspielt und erkämpft. Der erste Spieltag hielt allerdings direkt einen schweren Brocken bereit. Bereits im August hatte der SuS Dinslaken zu einem Testspiel in Lowick gastiert. Damals konnten wir dank zweier später Treffer ein Remis erkämpfen. Auch heute, auf der hervorragenden Anlage in Dinslaken, deutete sich früh erneut ein enges Duell an. Die Langzeitverletzten Jona und Tobi fehlten weiterhin, ansonsten waren wir komplett.

1. Halbzeit

Die Anfangsphase war zunächst zerfahren, ehe sich in der 11. Minute die riesige Chance zur Führung bot:
Janno setzte sich mit Tempo über links gegen zwei Gegenspieler durch und zog aus halblinker Position ab. Der Ball wäre wohl im langen Eck eingeschlagen, doch der Keeper parierte glänzend. Der Abpraller landete am langen Pfosten bei Mattis, der völlig frei stand – aber den Ball nur an den Pfosten zimmerte.

Die nächste gute Situation folgte in Minute 18. Wieder war Mattis im Zentrum durchgebrochen, kam trotz Bedrängnis zum Abschluss, scheiterte aber erneut am starken Torhüter.

Vier Minuten vor der Pause dann der Rückschlag:
Ein Freistoß der Gastgeber aus 25 Metern trudelte flach aufs Tor zu, eigentlich kein Problem. Doch fünf Meter vor dem Tor wurde der Ball unglücklich abgefälscht. Leon reagierte zwar klasse, doch der zweite Ball fiel einem Dinslakener direkt vor die Füße – 1:0.
Die erste Halbzeit war intensiv und spannend, wenn auch kein fußballerischer Leckerbissen.

2. Halbzeit

In der Pause schworen wir uns ein, vieles besser zu machen. Doch das erste Ausrufezeichen setzte wieder der Gegner. Nach 34 Minuten landete ein unglücklicher Pass im Spielaufbau direkt beim Gegner, der Leon umkurvte und zum 2:0 einschob. Ein Start, den wir uns ganz anders vorgestellt hatten.

Doch wir wussten zweierlei:
1. Einen 2‑Tore‑Rückstand gegen Dinslaken können wir drehen.
2. Lowicker Jungs geben niemals auf.

Mit einer taktischen Umstellung drängten wir den Gegner nun tief in die eigene Hälfte. Nach 37 Minuten patzte die Heimelf: Ein Rückpass landete direkt vor den Füßen von Ben B., der den Ball am Keeper vorbeischob – aber leider auch am Tor.

Kurz darauf wurden wir endlich belohnt.
Ein Angriff durchs Zentrum landete bei Johan, der aus ca. 20 Metern abzog. Der Torhüter kam nicht mehr ran, der Ball prallte an die Latte – und Ben B. nickte den Abpraller zum 2:1 ein.

Dinslaken antwortete sofort mit einem gefährlichen Angriff über links. Der Stürmer tauchte frei vor Leon auf, doch unser Keeper verkürzte den Winkel stark und rettete artistisch mit dem Fuß.

In der 43. Minute dann der Ausgleich!
Ein Freistoß fünf Meter hinter der Mittellinie wurde gefühlvoll in den Strafraum gechippt. Johan stieg auf und verlängerte den Ball im Uwe-Seeler-Stil per Hinterkopf ins Tor. Der Keeper war chancenlos.

Nur zwei Minuten später fast die Führung:
Okki brachte die Ecke von links, Jano köpfte am langen Pfosten – an den Pfosten.

Das Spiel blieb spannend, wenn auch weiterhin wenig schön. Dinslaken meldete sich nun wieder zurück und schlug noch einmal zu. Eine eigentlich zu weit geratene Flanke wurde auf der linken Seite noch erreicht, erneut hereingebracht – und ein völlig freier Stürmer drückte den Ball zum 3:2 über die Linie.

Doch unsere Moral war überragend.
Unmittelbar nach dem Anstoß spielte Ben K. einen perfekten Steilpass auf Okki, der dem Torhüter keine Chance ließ und das 3:3 erzielte.

Und fast wäre noch der Sieg gefallen:
Ben B. setzte sich links durch, legte auf Okki ab, der seinen Gegenspieler ausspielte und abzog – doch auch Dinslaken hatte einen gut aufgelegten Torwart.

In der Schlussminute herrschte Chaos im Strafraum der Gastgeber. Mehrfach lag der Ball frei, doch niemand im gelben Trikot konnte entscheidend zupacken. So blieb es beim 3:3.

Am Ende wusste niemand so recht, ob man sich freuen oder ärgern sollte.
Einerseits zeigten wir eine starke Moral, kamen zweimal nach Rückstand zurück und waren mental voll da. Andererseits verteilten wir zu viele Geschenke und hatten trotz allem die Chancen, das Spiel zu gewinnen.

Wir nehmen den Punkt mit nach Lowick – und schauen am Ende der Runde, wie wichtig er sein wird.

Nächste Woche empfangen wir den Kevelaerer SV in Lowick. Dann soll der erste Dreier her!

SuS Dinslaken D1 – SF 97/30 Lowick D1 3:3 (1:0)

1:0 (26.)
2:0 (34.)
2:1 Ben B. (40.)
2:2 Johan (43.)
3:2 (55.)
3:3 Okki (56.)

Bestzeiten beim 1. Lauf der Duisburger Winterlaufserie

Die Duisburger Winterlaufserie ist bekannt für starke Felder und schnelle Zeiten und so machten sich auch 16 Lowicker wieder auf den Weg zur Regattabahn.

Theo Kondring machte den Anfang und lief mit 19:26 eine neue persönlicher Bestzeit über 5 km. Jannis Görlich war für Theo der Tempomacher und verzichtete zugunsten Theo’s auf die Möglichkeit seine starke Zeit vom Bocholter Silvesterlauf zu verbessern. Henning Möllers (19:58) blieb ebenfalls unter 20 Minuten und errang zusammen mit Jannis Görlich und Theo Kondring den 6. Platz in der Mannschaftswertung.

Manfred Grunau verpasste mit 20:02 nur knapp die 20 Minuten Schallmauer, darf sich jedoch über den 3. Platz in seiner Altersklasse freuen.

Über 10 km waren die Lowicker Damen Regina Wolff-Severin (42:20) und Judith Telaar (44:04) vor den restlichen Lowicker Männern im Ziel. Über 10 km lief Regina Wolff-Severin auf Platz 3 ihrer Altersklasse. Judith Telaar und Gaby Spangemacher (54:02) liefen neue persönlicher Bestzeiten.

Und auch Marco Weeverink freute sich über eine neue persönliche Bestzeit von 45:32. Er konnte seine Bestzeit aus dem letzten Jahr um 1:20 Minute verbessern.

Der 2. Lauf der Laufserie ist am 28.02.2026, dann geht es über 7,5 km (Kleine Serie) bzw. 15 km (Große Serie)

Nachname Vorname Strecke Zeit Platzierung AK PlatzierungAK PlatzierungMF
Görlich Jannis 5 km 19:26 58 M20 8 53
Kondring Theo 5 km 19:26 59 M20 9 54
Möllers Henning 5 km 19:58 83 M40 20 75
Grunau Manfred 5 km 20:02 88 M55 3 78
Heßling Sven 5 km 20:45 0 M50 8 99
Boland Charlotte 5 km 22:23 206 W20 10 37
Koller Marcel 5 km 23:33 289 M40 38 223
Heßling Bianca 5 km 27:17 676 W45 28 215
Wolff-Severin Regina 10 km 42:20 187 W45 3 16
Telaar Judith 10 km 44:04 279 W40 7 25
Berger Marc 10 km 45:09 337 M45 42 305
Weeverink Marco 10 km 45:32 357 M35 59 324
Boland Jochen 10 km 46:25 411 M50 46 370
Kämer Dennis 10 km 53:53 1022 M35 112 810
Lashof Michael 10 km 53:54 1024 M60 56 812
Spangemacher Gaby 10 km 54:02 1037 W55 13 221