Gerätturnen Trainingsstruktur
Wir haben unser Training neu strukturiert. Deshalb gibt es neue Gruppen, die wir nach Breiten- und Leistungsriegen unterteilen.
ALLE GRUPPEN sind ab sofort dem Gerätturnen zugeordnet
Idealerweise starten die Kids mit 5 Jahren in einer der Anfängergruppen, die sich TURNKÜKEN und TURNFLÖHE nennen. Je 12 Kinder trainieren 1x/ Wo für ein Jahr lang.
Im Regelfall folgt dann der Wechsel in die Gruppe SPRUNGBRETT, die ebenfalls wöchentlich einmal trainiert.
Nach einem Jahr erfolgt der reguläre Wechsel in die KINDERTURNKLASSE (KiKl), die bis zum vollendeten 10. Lebensjahr besucht werden kann.
Der Trainingsrhythmus bleibt. U. U. empfiehlt das Trainerteam auch einen Wechsel ins GT2.
Nach der KiKl trainiert man bis 14 Jahren einmal in der Woche in der JUGENDTURNKLASSE (JKl), der sich ab 14 -17 Jahren die TURN-ABENDKLASSE sowie ab 18 Jahren TURN-DAMENKLASSE die anschließt. Beide Gruppen trainieren einmal in der Woche.
Bei besonders talentierten Kids bietet das Trainerteam an, die Gruppe SPRUNGBRETT zu überspringen und sofort ins GT2 zu wechseln.
GT1 und GT2 sind Leistungsgruppen, die zwingend 2x / Wo trainieren müssen und regelmäßige Wettkampfteilnahmen Pflicht sind.
Die GT2-Kinder treten idealerweise in die Fußstapfen der älteren Leistungsturnerinnen im GT1.
Je nach Entwicklung und EIGENER MOTIVATION sind Gruppenwechsel in beide Richtungen möglich.
Ein Quereinstieg ist bei freien Kapazitäten UND EIGNUNG möglich.
Unsere Trainingsphilosophie
Als ELEMENT werden im Gerätturnen BEWEGUNGSABLÄUFE bezeichnet, die jedes Kind am besten in seinem eigenen Tempo erlernt.
Elemente gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsgraden an JEDEM Gerät, nämlich Stufenbarren, Schwebebalken, Boden sowie Sprung und JEDES braucht gewisse motorische, kognitive Fähigkeiten und mentale Steuerung. An der Vielfalt lässt sich evtl. erkennen, warum manches dauert oder auf sich warten lässt.
Des Weiteren ist der Code de Pointage (CdP) das Regelwerk für das Gerätturnen. Er gilt weltweit und bestimmt die Wertigkeit sowie Ausführung aller Elemente und regelt bei Abweichungen die Abzüge. Zum Schutz vor Verletzungen und zur Minimierung der Bewertungsabzüge (in Wettkämpfen, Vorturnen, Tests) streben wir Perfektion an.
Diese braucht kontinuierliche GRUNDLAGENSCHULUNG. Zudem kann der eigene Körper nur mit korrekter Technik kontrolliert werden und die Gesundheit der Turnerin gewährleisten.
Im Gerätturnen schlägt Sauberkeit fast immer Risiko, so dass schwierige Elemente eine absolut saubere Grundtechnik vermeintlich einfachere Elemente voraussetzt.
Fazit:
Bei einmal Training pro Woche trainieren wir i.d.R. ein Gerät.
Folglich braucht es vier Wochen (! einen Monat also), um einmal an
allen Geräten geturnt zu haben. An jedem Gerät gibt es viele
Elemente. Ergo: viel Zeit ist notwendig und Grundlagenschulung ist
DAS A & O 😉






