12 Lowicker-Finisher beim Hamburg Marathon 2026

Der Klassiker an der Elbe lockte diesmal 12 Läuferinnen und Läufer an die Startlinie – begleitet von 14 hochmotivierten Supporterinnen und Supportern, die die Reise zu einem unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis machten.

Für die meisten bot sich die Anreise mit dem Zug an – entspannt, gesellig und perfekt, um schon auf der Hinfahrt die Vorfreude zu teilen.

Nach dem Einchecken ins Hotel ging es am Freitagnachmittag direkt weiter zur Marathon-Messe: Startunterlagen abholen, ein bisschen Wettkampfluft schnuppern und natürlich das neueste Lauf-Equipment begutachten.

Wer Lust hatte, genoss abends gemeinsam im Tivoli das Theaterstück „Heiße Kiste“ auf der Reeperbahn. Viel gelacht, viel geschnackt – und die richtige Mischung aus Ablenkung und Einstimmung auf den großen Tag.

Der Samstag stand im Zeichen von Aktiverholung und Sightseeing. Am Vormittag gab es eine etwa zweistündige Hafenrundfahrt mit tollem Blick auf Speicherstadt, Elbphilharmonie und Hafenbecken. Anschließend wurde noch ein wenig durch die City flaniert – natürlich immer mit Blick darauf, die Beine nicht zu müde werden zu lassen.

Am Abend traf sich die gesamte Lowicker Truppe – alle Marathonstarter und alle Supporter – zum gemeinsamen Essen beim Italiener. Neben den Aktiven dabei waren Lisa Banning mit ihren Eltern, Karl Elsweier, Jenna Hüls-Terhart, Christians Frau Maren Schwarte mit den drei Töchtern Madita, Jonna und Ilva, Rene Funke, Nicole Stockhausen, Nicoletta Scheven und Mario und Lisa ten Lohuis. Pasta, Pizza und jede Menge anregende und motivierende Gespräche rund um Taktik, Verpflegung, Zielzeiten und Nervosität. Die Stimmung: voller Vorfreude, respektvoll vor der Distanz – und getragen vom Gefühl, gemeinsam etwas Großes anzugehen.

Am Sonntag, den 26. April 2026, war es dann so weit.

Simon Schlebusch – 3:24:39 Std. Trotz Wadenproblemen ist Simon an den Start gegangen und vor allem: er hat gefinished. Auch wenn nach dem harten Training ursprünglich eine andere Zielzeit geplant war, bleibt eine starke Zeit stehen. Rund 18 km lief er zusammen mit Dennis Elsweier – ein wichtiger mentaler Anker. Dennis Elsweier – 3:17:18 Std (PB). Dennis wurde an der Strecke stolz von seinem Sohn Karl begleitet, der ihn mit Gels versorgte und lautstark anfeuerte. Die Belohnung: eine neue persönliche Bestzeit über die Marathondistanz.

Birgit Hüls-Terhart – 5:27:28 Std. Für Birgit war es bereits ihr zweiter Marathon – und hoffentlich nicht ihr letzter. Trotz Krämpfen während des Laufs hat sie große Willenskraft gezeigt und sich durchgebissen. Ein starkes Beispiel dafür, was Durchhaltevermögen bedeutet. Christian Schwarte – 3:40:58 Std. Christian war wieder mit voller Frauenpower unterwegs – begleitet und angefeuert von Maren und den Töchtern Madita, Jonna und Ilva. Für ihn war das vor allem mental „das Schönste für einen Läufer“ – Laufen mit dem Wissen, dass die Liebsten an der Strecke sind.

Heike Gramm – 3:48:18 Std. Heike feierte ein beeindruckendes Marathon-Debüt: Sie belegte Platz 78 in ihrer AK W45. Sie hat sich hervorragend vorbereitet, vor allem durch viele lange Sonntagsläufe. Ihr Motto „Laufen ohne Schnaufen“ hat sie in Hamburg eindrucksvoll umgesetzt. Die erste Hälfte lief sie in 1:55:26 Std, die zweite Hälfte in 1:52:53 Std. Somit mit einem Negativsplit von 2:33 min. Christopher war schon oft als mentale Stütze für andere Lowicker unterwegs – dieses Mal hatte er eine ganz besondere Aufgabe: Er begleitete seine eigene Frau und lief Hand in Hand mit ihr ins Ziel.

Heiko Stoß – 3:25:57 Std. Heiko lieferte ein starkes Rennen ab und belegte Platz 84 in seiner Altersklasse M55. Ein Ergebnis, das seine Konstanz und Trainingsdisziplin unterstreicht. Rainer Schneiders – 4:27:28 Std. Rainer – wie ein weiterer Läufer – hatte mit Verletzungen und Trainingseinbußen zu kämpfen. Umso bemerkenswerter, dass er den Marathon gut durchgelaufen ist. Die solide Grundfitness hat sich ausgezahlt. Gisele Funke – 4:15:35 Std. Für Gisele war es bereits der 3. Marathon. Sie bewies erneut, dass sie auf der Langdistanz zu Hause ist und brachte eine starke Zeit ins Ziel. Michael Kaiser – 4:31:07 Std (Negativ-Split). Michael gelang ein sehr gut eingeteiltes Rennen mit einem negativen Split von etwa 8 Minuten. Wer hinten raus schneller wird, hat vieles richtig gemacht – sowohl in der Vorbereitung als auch im Rennen. Andreas Stockhausen („Stocki“) – 5:39:53 Std. Für Stocki war es bereits der 19. Marathon. Aufgrund einer Knieentzündung konnte er eigentlich nicht trainieren und hatte ursprünglich gar nicht vor, wirklich zu finishen.

Michael Scheven – 5:27:57 Std. Für Michael war es der erste Marathon – und er kann mit Stolz sagen: Er hat ihn geschafft. Gemeinsam mit Stocki lief er die ersten 12 km bis zum Ende der Speicherstadt zusammen. Danach lief jeder sein Tempo, aber die Verbindung blieb. Michael war sich nicht sicher, wie er sein Debüt überstehen würde. Stocki wiederum wollte „eigentlich nicht finishen“ – sein Plan war, für Michael da zu sein, falls der einbrechen sollte. In Michaels Worten: „Wenn ich nicht durchgehalten hätte, hätte Stocki mir in den Arsch getreten und mich motiviert.“

Am Ende ist Stocki – trotz Knie, trotz mangelnden Trainings – durchgelaufen, und Michael ist überzeugt: „Er hat für mich durchgehalten. Das rechne ich ihm als Freund hoch an. Das werde ich nicht vergessen.“ Eine Geschichte, die zeigt, dass Marathon weit mehr ist als nur eine Zeit auf der Uhr. Und Markus Burzitzky – 3:17:48 Std (PB). Markus, ein Freund von Christopher Gramm, war nun schon öfter mit den Lowickern für einen Marathon unterwegs, durfte sich ebenfalls freuen: neue persönliche Bestzeit in 3:17:48 Std. Auch wenn er offiziell nicht für Lowick gestartet ist, gehört er für uns längst mit dazu.

Nach getaner Arbeit wurden die Kohlenhydratspeicher wieder aufgefüllt: Zunächst ging es zum Brauhaus an den Landungsbrücken, wo bei gutem Essen und Getränken die ersten Geschichten vom Tag ausgetauscht wurden. Blasen, Krämpfe, Bestzeiten– alles dabei.

Anschließend tauchte die Gruppe noch ein in das Hamburger Nachtleben – mit Stopps im legendären „Elbschlosskeller“ und im „Zum Goldenen Handschuh“. Ein Kontrastprogramm zum sportlichen Vormittag – aber genau das, was so eine gemeinsame Fahrt rund macht: Laufen, Lachen, Feiern, Leben.

Hamburg, wir kommen wieder – und Lowick wird wieder seine Spuren auf deinen Straßen hinterlassen.

          

Nachname Vorname Zeit Platz AK Platz MF
Elsweier Dennis 3:17:18 191 1655
Schlebusch Simon 3:24:39 361 2199
Stoß Heiko 3:25:57 84 2326
Schwarte Christian 3:40:58 313 3843
Gramm Christopher 3:48:18 551 4626
Gramm Heike 3:48:19 78 859
Funke Gisele 4:15:35 0 2009
Schneiders Rainer 4:27:28 291 8504
Kaiser Michael 4:31:07 307 8755
Hüls-Terhart Birgit 5:27:28 197 4153
Scheven Michael 5:27:57 776 10829
Stockhausen Andreas 5:39:53 793 10949