Taekwondo

Gold, Silber, Bronze bei der DM in Nürnberg

Die Taekwondokas der SF 97/30 Lowick räumten bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in Nürnberg mächtig ab. Eine wahre Machtdemonstration der Cavusman Brüder in der Klasse Senioren bis 68 Kg, wo beide die gesamte nationale Konkurrenz in einem unnachahmlichen Stil besiegen konnten und bis ins Finale vordrangen. Spektakuläre Ko und vorzeitige Siege mit 12 Punkten Vorsprung gegen amtierende Meister und Nationalkaderkämpfer zeigten beide Bocholter und unterstrichen damit ihre absolute Dominanz in dieser Klasse. Platz Eins überließ dann der jüngere Aslan dem älteren Bruder Emre Cavusman und damit ging sowohl Gold als auch Silber an die Bocholter Taekwondokas.

In der Juniorenklasse bis 78 Kg erreichte Adam El Haj Khalil einen tollen 3. Platz und machte damit die Medaillensammlung mit seiner Bronzemedaille komplett. So waren es dann nur Rumaysa El Bazi und Mohammad El Haj Khalil, die in den Vorkämpfen ausschieden und an diesem erfolgreichen Wochenende keine Medaille ergattern konnten.

„Wahnsinn, was die beiden heute abgeliefert haben und besonders vom erst 17 jährigen Aslan, der im Vorfeld sicherlich nicht zu den Top Favoriten in dieser Klasse gezählt hatte,“ war auch Vater und Lowicks Wettkampftrainer Cihan Cavusman voll aus dem Häuschen.

Emre Cavusman bei der WM ausgeschieden

Bei der U21 Weltmeisterschaft Taekwondo in Nairobi / Kenia ist der Lowicker Wettkämpfer Emre Cavusman in der Klasse bis 63 Kg mehr als unglücklich ausgeschieden. Dabei war alles so vielversprechend angefangen, als der Bocholter Nationalkaderkämpfer im Auftaktkampf den Portugiesen Gonzalo Massano vorzeitig mit 19:8 und 14:0 Punkten besiegen konnte. Als nächstes ging es dann gegen den Puerto Ricaner Jose Daniel Santiago, der dem Bocholter die erste Runde mit 2:5 abnehmen konnte. Die Zweite ging dann aber eindrucksvoll mit 7:2 Punkten an den Bocholter und somit musste die dritte Runde über ein Weiterkommen bei dieser WM entscheiden. Fünf Sekunden vor Ende der Runde führte Emre noch mit 3:0 Punkten und alle hatten schon das Viertelfinale vor Augen. Ein Minuspunkt und ein Treffer mit dem Schlussgong, der noch eine notwendige Videoüberprüfung nach sich zog, führten dann zur mehr als unglücklichen 3:4 Niederlage des Bocholters. “Der Junge ist am Boden zerstört. Unglücklicher kann man wohl nicht verlieren und damit mögliche Medaillenträume bei einer Weltmeisterschaft begraben. Aber so ist unser Sport nun mal, da kann der Bruchteil einer Sekunde über Sieg oder Niederlage entscheiden,“ ärgerte sich auch Lowicks Trainer und Vater Cihan Cavusman, der nicht mit vor Ort war und die Begegnungen nur über einen Livestream verfolgen konnte.

Neue Abteilungsleiterin Taekwondo

Nach über 35 Jahre als Mitbegründer, Trainer und durchgehend als Abteilungsleiter Taekwondo, hat Heribert Frerick vor 2 Monaten seinen vorzeitig angekündigten Rücktritt erklärt und sich für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung gestellt. Zwangsläufig hat die Abteilung am vergangenen Montag kurzfristig eine Mitgliederversammlung einberufen, um die freigewordene und wichtige Position neu zu besetzen. Einstimmig und ohne Gegenkandidaten wurde Diana Mayer zur neuen Abteilungsleiterin TKD gewählt. Sie soll nun zukünftig die Abteilung präsentieren und deren Belange offiziell vertreten. „Mit Diana haben wir einen, mehr als gleichwertigen Ersatz gefunden. Im Gegensatz zu meiner Position, ist sie noch aktiv im Trainingsgeschehen eingebunden und kennt daher die Sorgen und Probleme der Abteilung mehr als genau,“ freute sich auch Heribert Frerick und gratulierte seiner Nachfolgerin herzlich zu dem mehr als deutlichem Wahlergebnis.

Kontaktdaten: Diana Meyer, Mobil 0151 52292163, E-Mail d.kemmler@freenet.de

Bronze bei der Taekwondo Europameisterschaft

Sensationell errang der Wettkämpfer Aslan Cavusman von den SF 97/30 Lowick am vergangenen Freitag bei der Junioren Europameisterschaft in Aigle / Schweiz einen überragenden dritten Platz in der Klasse bis 68 Kg. In seinem Auftaktkampf besiegte der für das Deutsche Nationalteam startende Bocholter, den Belgier Ilias Louchi mit 10:9 und 16:14 Punkten in zwei Runden. In seinem nächsten Kampf gegen den an 4 gesetzten Schweizer Lukas Magarnovic machte er mit 12:0 und 15:9 Punkten ebenfalls in 2 Runden kurzen Prozess. Sein nächster Gegner im Viertelfinale, der bis dato stark kämpfende Italiener Luca Fabian Serban, sollte ihm dann aber wirklich alles abverlangen. Nach mit 11:10 gewonnener ersten Runde, ging die Zweite mit 6:15 Punkten an den nervenstarken Italiener. Nun musste die dritte Runde über eine mögliche Medaille entscheiden und die konnte Aslan mit einer absoluten Energieleistung in den letzten Sekunden mit 13:11 Punkten für sich entscheiden. Im damit erreichten Halbfinale wartete der unter neutraler Flagge startende Russe Kazbulat Kazanchev, der ebenfalls seine Vorkämpfe mehr als souverän gewonnen hatte. Dort zeigte sich dann eindrucksvoll, wieviel Kraft und Energie die enge Begegnung gegen den starken Italiener dem Lowicker gekostet hatte. Immer bis zum Rundenende konnte der Bocholter auch diesen Kampf mehr als ausgeglichen und eng gestalten, ehe der Russe sich dann im letzten Drittel doch mit 13:20 und 11:23 Punkten den Einzug ins Finale sicherte. Die Freude über die errungene Bronzemedaille und der gezeigten Leistung wurde dann aber nochmals aufgewertet, als der Russe auch das anschließende Finale in 2 Runden gewann. Nun war es klar, denn der Lowicker Aslan Cavusman hatte das Halbfinale gegen den neuen Europameister verloren. „Ich bin einfach nur stolz auf meinen Sohn, der mit seinem Erfolg eindrucksvoll gezeigt hat, dass er in seiner Klasse zur absoluten Taekwondo Elite in Europa zählt,“ freute sich auch Lowicks Wettkampftrainer Cihan Cavusman, der als offizieller DTU Coach mit in die Schweiz gereist war.

Aslan Cavusman für die U18 Europameisterschaft nominiert

Nach der Nominierung seines älteren Bruders Emre, der bei der U21 Weltmeisterschaft in Kenia die deutschen Farben vertreten wird, hat nun auch Aslan die offizielle Nominierung der DTU für die U18 Europameisterschaft in der Schweiz erhalten. Ein besonderer Bonus für die Lowicker Taekwondo Abteilung ist der Einsatz von Cihan Cavusman, der als DTU-Coach in der Schweiz nun wenigstens einen seiner Söhne begleiten kann. „Ich würde natürlich auch gerne Emre in Kenia unterstützen, aber da müsste ich dann die kompletten Kosten für Flug und Unterkunft aus eigener Tasche bestreiten,“ kommentierte Lowicks Wettkampftrainer Cihan Cavusman die derzeitige Situation. Neben einem Bundesstützpunkttrainer verfügt die Lowicker Abteilung nun auch über zwei Wettkämpfer, die nach ihren internationalen Erfolgen feste Größen im deutschen Nationalteam sind und nun auch auf Weltebene um Edelmetall kämpfen. Vielleicht schafft es auch einer der Beiden sich mal als Olympiakandidat für Deutschland zu qualifizieren. „Eine weitere Entwicklung der Beiden bedarf aber auch einer uneingeschränkten Unterstützung durch das direkte Umfeld, wie Verein, Stadt und auch der örtlichen Presse, um diese nicht alltägliche Chance einfach verstreichen zu lassen,“ so Heribert Frerick.

Emre Cavusman für die U21 Weltmeisterschaft nominiert

Der Lowicker Wettkämpfer Emre Cavusman wurde von der Deutschen Taekwondo Union in der Klasse bis 63 Kilogramm für die U21 Weltmeisterschaft in Kenia nominiert.

Neben einer weiblichen Teilnehmerin ist er der einzige deutsche Athlet, den die DTU für dieses hochdotierte Weltturnier in Afrika nominiert hat.

Aslan Cavusman gewinnt die German Open

Mit über 1100 Athleten- innen aus 76 Nationen startete am vergangenen Wochenende mit den German Open, die größte europäische Taekwondo Meisterschaft in Hamburg, an der auch 3 Wettkämpfer der SF 97/30 Lowick teilnahmen.
Am Samstag war es Aslan Cavusman, der in der Klasse Junioren -68 Kg an den Start ging. In der Vorrunde gegen Antonio Buonaiuto aus Großbritannien lief es für den Bocholter noch nicht ganz rund. Mit 11:10 und 7:6 Punkten gewann er zwar in 2 Runden, fand aber noch nicht seinen gewohnten Rhythmus. Das sollte sich aber schon in seinem nächsten Kampf gegen den Luxemburger Luca Wunsch schlagartig ändern. Mit 16:3 und 14:8 Punkten dominierte der Bocholter seinen Gegner und zog nach zwei starken Runden ungefährdet ins Halbfinale dieser hochdotierten Meisterschaft ein. Dort wartete mit dem Belgier Yassine Haddaoui ein Gegner, der alle seine Vorkämpfe souverän und deutlich gewonnen hatte. Jetzt aber war der Bocholter in seinem Wettkampfmodus angekommen und gewann die erste Runde klar mit 8:3 Punkten. In der zweiten Runde musste der starke Belgier natürlich alles auf eine Karte setzen, aber Aslan machte auch dort die entscheidenden Punkte und konnte auch diese mit 11:9 Punkten für sich entscheiden. Das das Finale gegen den Engländer Tomi Makanjuola eine echte Herausforderung werden würde, war dem gesamten Bocholter Team klar, denn der hatte alle seine Vorkämpfe vorzeitig gewonnen. Doch absolut nervenstark und abgeklärt kämpfend, konnte der Bocholter auch das Finale mit 5:3 und 7:5 Punkten gewinnen und sich damit die Goldmedaille bei diesem prestigeträchtigen Turnier sichern. „Wir wären so gerne bei der Sportlerehrung der Stadt Bocholt an diesem Wochenende dabei gewesen, wo auch Aslan für seine Erfolge geehrt werden sollte. Doch diese Goldmedaille entschuldigt uns hoffentlich ein wenig für unser Fernbleiben,“ freute sich Lowicks Trainer Cihan Cavusman über den weiteren Erfolg seines Sohnes.
Am Sonntag war es dann Emre Cavusman, der es in der Klasse Senioren -63 Kg mit der gesamten Weltelite zu tun bekam. Gleich im ersten Kampf ging es gegen Pen-Ren Chen aus Taipeh, den er mit 14:7 und 12:0 Punkten vorzeitig besiegen konnte. Auch der Italiener Ludovico Iurlaro musste sich im folgenden Kampf mit 27:25 und 18:6 Punkten vorzeitig dem Bocholter beugen. Im damit erreichten Viertelfinale gegen den Norweger Kristian Borgen ging es dann schon um eine der begehrten Medaillen. Nach, mit 6:12 Punkten verlorener ersten Runde, drehte Emre in der Zweiten noch mal richtig auf. Erst Sekunden vor Ende der Runde setzte der Norweger den alles entscheidenden Treffer zum 18:19 Sieg und zog damit ins Halbfinale ein, welches er gegen die Türkei ebenfalls gewinnen konnte. „Sehr schade, denn in dieser superstarken Klasse wäre auch noch für uns eine Medaille drin gewesen,“ ärgerte sich Lowicks Trainer über eine verpasste Chance.
Als letzter im Lowicker Trio verlor Muhammad El Haj Khalil in der Klasse Senioren -74 Kg seinen Vorkampf gegen den Italiener Angelo Mangione und schied damit ohne Medaillenambitionen aus dem Turnier aus.

Aus im Viertelfinale der EYOF 2025

Lowicker Taekwondoka verliert gegen den Vizeweltmeister aus Bulgarien
Bei dem European Youth Olympic Festival (EYOF 2025) in Skopje / Nordmazedonien war Aslan Cavusman (SF 97/30 Lowick) einer von sechs (3 Damen, 3 Herren), die für das deutsche Nationalteam nominiert waren. Mit 3600 Teilnehmern aus 50 europäischen Ländern in 11 olympischen Sportarten, ist dies die bedeutendste Multisport-Veranstaltung für junge Sportler (14 – 18 Jahre), die vom offiziellen EOC organisiert wird. Da in der Sportart Taekwondo nur in den olympischen Gewichtsklassen gekämpft wurde, begann schon die Vorbereitung für den Bocholter mit einer unangenehmen Aufgabe, denn für die Klasse bis 63 Kg musste er ganze 5 Kilo abkochen. Nach der erfolgreichen Waage startete er dann am zweiten Wettkampftag in seine erste Begegnung gegen den Tschechen Nicolas Tarijovski. Mit 8:2 und 14:6 Punkten konnte Aslan diese Aufgabe souverän und sogar vorzeitig für sich entscheiden. Sein nächster Gegner war dann der starke Luxemburger Christopher Wunsch, der ebenfalls seinen Vorkampf vorzeitig gewonnen hatte. Nach verhaltener ersten Runde, die der Bocholter mit nur einem Punkt Vorsprung für sich entschieden hatte, drehte er in der Zweiten dann richtig auf und siegte gegen einen völlig überforderten Luxemburger wieder vorzeitig mit 12 Punkten Vorsprung. Damit stand er nun im Viertelfinale des größten europäischen Jugendturniers, wo der amtierende Vizeweltmeister -63 Kg Stanislav Mitkov aus Bulgarien auf ihn wartete. Eine kleine Sensation lag in der Luft, als Aslan nur Sekunden vor Ende der ersten Runde mit 2 Punkten in Führung lag und seinen Gegner eigentlich gut im Griff hatte. Ein unglücklicher Kopftreffer des Bulgaren in letzter Sekunde ließ dann die Runde doch noch mit 16:15 Punkten an den Gegner gehen. Jetzt musste der Bocholter alles auf eine Karte setzen und von seinem bis dahin funktionierendem Konzept abweichen. Das nutzte dann der erfahrene Bulgare aus und sicherte sich nach einer spektakulären zweiten Runde gegen einen starken deutschen Kontrahenten mit 19:9 Punkten den Einzug ins Halbfinale und damit einer sicheren Medaille. Der als offizieller Betreuer des deutschen Nationalteams (DTU) mitgereiste Cihan Cavusman (SF 97/30 Lowick), kommentierte die Viertelfinalniederlage seines Sohnes: „Natürlich will man immer eine Platzierung mit entsprechender Medaille erreichen, aber man muss auch mal die gezeigten Leistungen eines Sportlers gebührend honorieren und die waren bei Aslan heute wirklich ausgezeichnet,“ waren sich sowohl Trainer als auch Sportler im deutschen Nationalteam absolut einig.

Zwei Silbermedaillen bei den Austrian Open in Innsbruck

Am vergangenen Samstag war es Aslan Cavusman (Jugend -68Kg), der als erster Wettkämpfer der SF 97/30 Lowick bei den diesjährigen Austrian Open an den Start ging. Seinen Auftaktkampf gegen den Italiener Pagliuso beendete er nach nur 15 Sekunden der ersten Runde mit einem fulminanten Kopftreffer durch technischen Ko. Auch gegen seinen nächsten Gegner, den Luxemburger Wunsch machte er mit 22:13 und 12:0 Punkten eindrucksvoll und vorzeitig kurzen Prozess. Im damit erreichten Halbfinale traf er dann auf den bis dahin stark kämpfenden Franzosen Guillet, für den er aber ebenfalls mit 7:2 und 10:9 Punkten nur zwei Runden benötigte. Gegen seinen folgenden Finalgegner, den Dänen Atiadevey, hatte der Bocholter beim letzten Aufeinandertreffen in Spanien noch hoch verloren. Die erste Runde ging dann auch erwartungsgemäß mit 7:12 an den favorisierten Dänen, doch die Zweite sicherte sich dann der Bocholter überragend mit 15:12 Punkten. Sekunden vor Ende der entscheidenden dritten Runde führte Aslan noch mit 2 Punkten, ehe der Däne zwei Körpertreffer landen konnte und sich mit 11:13 Punkten die Goldmedaille sicherte. „Top Leistung von Aslan und dann noch den starken Dänen an den Rand einer Niederlage gebracht,“ freute sich Lowicks Trainer Cihan Cavusman über die Silbermedaille seines Sohnes. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den nationalen Titelkämpfen verabschiedete sich Rumaysa El Bazi knapp in den Vorkämpfen der weiblichen Jugend und blieb damit ohne Medaillenausbeute. Am folgenden Sonntag starteten dann die Senioren, wo der Lowicker Emre Cavusman in der Klasse -63 Kg ebenfalls um Edelmetall kämpfen wollte. Seinen Auftaktkampf gegen den Franzosen Arnoux konnte der Bocholter nach zwei Runden mit 16:10 und 13:0 Punkten vorzeitig beenden. Als nächstes wartete mit dem Deutschen Hussein ein guter Bekannter auf den Lowicker. Die erste Runde ging zwar mit 7:10 an den Gegner, aber mit 8:6 und 15:6 holte sich Emre in Runde zwei und drei den Sieg und stand damit im Halbfinale der Austrian Open. Gegen den Franzosen Burgeois ging wieder die erste Runden mit 10:11 knapp verloren, aber Runde zwei und drei konnte der Bocholter souverän mit 15:9 und 19:16 Punkten für sich entscheiden. Im Finale gegen Nazarov vom usbekischen Nationalteam verließen Emre, nach acht mehr als anstrengen Runden in den Vorkämpfen, dann etwas die Kräfte. Nach 7:13 und 5:6 Punkten musste er sich dann auch mit der Silbermedaille zufrieden geben. „Emre hat im Vorfeld noch ordentlich Gewicht machen müssen und das war dann im Finale auch deutlich zu spüren. Trotzdem eine super Vorstellung von ihm und auch noch mit einer weiteren internationalen Platzierung belohnt,“ konnte sich Trainer Cihan Cavusman auch über diesen Erfolg freuen. Eine ordentlich Leistung lieferte auch Mohamad El Haj Khalil in der Senioreklasse -72 Kg ab, der aber in den Vorkämpfen ausschied und damit ohne Medaille blieb.

Aslan Cavusman holt seinen nächsten Deutschen Meistertitel

Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften der Senioren und Jugend in Düsseldorf statt, wo auch die SF 97/30 Lowick mit 6 Teilnehmern vertreten waren. In der Klasse Jugend -68 Kg legte der Lowicker Aslan Cavusman einen wahren Durchmarsch hin. Er besiegte sowohl Dimitrios Natsikas (Dachau) als auch David Lavrov (Bonn) klar in 2 Runden und stand damit im Finale der nationalen Ausscheidungskämpfe. Auch dort ließ er keine Zweifel aufkommen und sicherte sich gegen Christos Papathanasiou (Bayern) ebenfalls in 2 Runden seinen ersten DM Titel in dieser Klasse. Damit aber nicht genug für den erst 16 jährigen Bocholter, denn für den folgenden Tag hatte er auch für die Seniorenklasse -68 Kg gemeldet. In den Vorkämpfen besiegte er Roman Honigmann (Wuppertal), Efe Bilgin (Nürnberg) und Emre Ilze (Bayern) überzeugend in 2 Runden und stand damit auch bei den Senioren im Halbfinale gegen Victor Husrev (Rheinland-Pfalz). Auch dieses mal benötigte der Bocholter nur 2 Runden, um verdient ins Finale einzuziehen. Gegen den amtierenden Jugend-Europameister Enis Calik (Hamburg) war der Lowicker nach 2 anstrengenden Tagen mit etlichen Blessuren dann doch am Ende seiner Kräfte und musste sich nach 2 Runden mit der Silbermedaille zufrieden geben. „Ein Hammer Auftritt von Aslan, der im Verlauf des Turniers ganze 8 Kämpfe absolvieren musste und sich dabei mit Gold und Silber belohnen konnte,“ war Vater und Trainer Cihan Cavusman stolz auf diese absolute Topleistung. Mit Emre Cavusman (Senioren -63 Kg) hatte die Lowicker Taekwondo Abteilung aber noch einen Titelaspiranten am Start. Seine Ambitionen untermauerte der Bocholter mit klaren 2 Rundensiegen gegen Jean-Luc Rzepka (Gelnhausen) und Nontawat Yoosomsri (Berlin) und stand damit ebenfalls im Finale seiner Klasse. Gegen Jordanis Konstandinidis (Dachau), der schon seit Jahren diese Klasse dominiert, war eine schwache Kampfrichterleistung notwendig, um Emre auf die Verliererstraße zu bringen. Selbst klare Kopftreffer des Bocholters führten zu keiner Wertung und somit musste er sich nach einer eindrucksvollen Vorstellung dieses mal mit der Silbermedaille begnügen. „Nach dem ich schon früh meine Einspruchkarte abgeben musste, konnte ich leider keinen Einfluss mehr nehmen. Das Finale hätte auch gut und gerne anders herum ausgehen können,“ war auch Trainer Cavusman nur von der Kampfrichterleistung etwas enttäuscht. Als dann auch noch Emma Witt (Jugend -68 Kg) erst im Halbfinale gegen Selina Akin (Berlin) verlor, hatten die Lowicker mit ihrem 3. Platz die Medaillensammlung komplett. So waren es nur Rumaysa El Bazi (Jugend -52 Kg), Adam El Haj Khalil (Jugend -78 Kg) und Mohammad El Haj Khalil (Senioren -74 Kg) die in den Vorkämpfen scheiterten und damit diese DM ohne Medaille beendeten. „Gold, 2 mal Silber und Bronze bei den nationalen Titelkämpfen untermauern unsere ausgezeichnete Vereinsarbeit,“ freute sich auch Abteilungsleiter Heribert Frerick mit den erfolgreichen Sportlern und Trainern der SF 97/30 Lowick.